Widerspruch von Konsum und Nachhaltigkeit?

622829_shopping
©

Nicht nur der aktuelle Skandal um Dioxine in Lebensmitteln wirft die Frage auf, inwieweit unser Konsumverhalten mit der Idee der Nachhaltigkeit vereinbar ist. Die Konsequenzen des eigenen Lebensstils sind uns zum großen Teil bewusst, aber dennoch verhalten wir uns in vielen Bereichen wenig nachhaltig. Wie lässt sich dieser Umstand erklären?

Autor Frank Wichert, 14.01.11

Nicht nur der aktuelle Skandal um Dioxine in Lebensmitteln wirft die Frage auf, inwieweit unser Konsumverhalten mit der Idee der Nachhaltigkeit vereinbar ist. Die Konsequenzen des eigenen Lebensstils sind uns zum großen Teil bewusst, aber dennoch verhalten wir uns in vielen Bereichen wenig nachhaltig. Wie lässt sich dieser Umstand erklären?

Birgit Blättel-Mink, Professorin für Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, setzt sich in ihrem Artikel „Konsum und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch? Wie soziokulturelle Milieus Lebensstil und Konsumverhalten bestimmen“ mit dieser Problematik genauer auseinander. Veröffentlicht wurde der Beitrag im Rahmen der Publikationsreihe Forschung Frankfurt, in der viermal im Jahr Forscherinnen und Forscher aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften und der Medizin ihre neuesten Ergebnisse allgemeinverständlich präsentieren. Die aktuelle Ausgabe hat den Schwerpunkt Nachhaltigkeit, sodass auch die übrigen Fachartikel für RESET-Nutzer interessant sein dürften.

Themen sind unter anderem:

  • Wer nutzt den Online-Gebrauchtwarenmarkt? Umweltorientierte, Prosumenten und andere User auf eBay
  • Gekauft wird nur, was ersetzt werden muss. Was nachhaltiger Konsum für die Menschen in Westafrika bedeutet
  • Neue Erkenntnisse zum menschlichen Einfluss auf das Klima. Wo bleibt die Nachhaltigkeit?
  • Weg vom Öl. Elektrisch in die postfossile Zukunft?
MARKIERT MIT
Civic Tech: Mit öffentlichen Daten, Apps und Plattformen treiben Bürger*innen den Umwelt- und Klimaschutz voran

Mit digitalen Tools in Bürgerhand werden Umweltdaten und Behördenwissen zum Gemeinwohl und Ausgangspunkt für Veränderungen.

© Carlos Arthur M.R/ Unsplash License
Lässt sich deine Stadt vom Smartphone aus reparieren?

Als Stadtbewohner*in hat man allzu oft das Gefühl, wenig Einfluss auf die Entwicklungen der eigenen Stadt zu haben. Doch neue Civic-Tech-Tools machen es einfacher, sich einzubringen.

Torge Peters/ Studio Nørden
Neue Podcast-Folge: Wie Bürger*innen mit digitalen Technologien Zukunft gestalten

In unserer neusten Podcast-Folge unterhalten wir uns mit Geraldine de Bastion, Expertin für Civic Tech, über die Chancen von Civic-Tech-Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise.

A-GAIN & A-GAIN: Dein Wegweiser zu nachhaltiger Mode in Berlin

Der digitale A-Gain Guide zeigt, was du aus deiner Kleidung noch alles machen kannst und bringt Second-Hand-Shops, Reparatur- und Up- und Recycling-Möglichkeiten von Kleidungsstücken auf eine Karte.

Interview: Wie können Bürger*innen und Zivilgesellschaft mit Civic Tech Veränderungen anstoßen?

Was ist Civic Tech und wie kann daraus politischer Protest werden? Darauf gibt Daniel Staemmler in diesem Interview Antworten.

© Guillaume de Germain/ Unsplash-License
Teilen für das Gemeinwohl

Der Großteil aller gesammelten Daten liegt ungenutzt auf Rechnern und Servern herum. Dabei könnte man sie für mehr Klimaschutz und das Erreichen nachhaltiger Ziele einsetzen. Ein Kommentar von Marc Winkelmann.

Diese modernen, von Origami inspirierten Notunterkünfte können in Minutenschnelle aufgebaut werden

In der Katastrophenhilfe sind Lebensmittel, medizinische Versorgung und auch Unterkünfte gefragt. Ein in New York ansässiges Architekturbüro will letzteres einfacher und erschwinglicher machen.

©
GlobaLeaks – ein sicherer Raum für Whistleblower

Wer Korruption, Menschenrechtsverletzungen oder Umweltsünden enthüllt, riskiert Job, Freiheit und Leben. Die Open-Source-Software GlobaLeaks bietet sichere Tools für Whistleblower.