Was sind deine nachhaltigen Vorsätze für 2020?

Die kommenden Jahre sind entscheidend, um die Klimakatastrophe abzuwenden – oder wenigstens abzumildern. Weißt du, was du aktiv zum Klimaschutz beitragen kannst?

Autor Lydia Skrabania, 30.12.19

Alle Jahre wieder, zum Jahresende, überlegen sich viele von uns, was wir im nächsten Jahr besser machen können. Die Klassiker dabei sind Vorsätze wie mehr Sport treiben oder sich mehr Zeit für die Familie oder die eigenen Hobbies zu nehmen. Natürlich ist das auch gut und erstrebenswert. Aber was jetzt nicht vergessen werden darf, ist das eigene Handeln in Sachen Klimaschutz!

Die vor wenigen Wochen mit einem enttäuschenden Minimalkompromiss abgeschlossene Klimakonferenz in Madrid hat gezeigt: Die Politik bewegt sich unendlich langsam – viel zu langsam. Daher müssen wir weiter auf die Straße gehen und den politischen Druck erhöhen, aber auch ein klares Zeichen setzen und selbst aktiv das Klima schützen!

Es gibt drei besonders effektive Möglichkeiten, wie du deinen eigenen CO2-Fußabdruck verringern kannst:

  1. Flugreisen vermeiden und auf nachhaltige Mobilität setzen (Fahrrad, Füße, ÖPNV, Bahn)
  2. Bewusst konsumieren – vor allem Fleisch, das Klimakiller-Lebensmittel Nr. 1
  3. Endlich zu Ökostrom wechseln!

Neben diesen drei Ansatzpunkten haben wir hier noch weitere Tipps zusammengetragen, wie du sofort aktiv das Klima schützen kannst.

Du machst das alles schon?

Dann haben wir Tipps für Fortgeschrittene: Wie wäre es damit, auch deinen digitalen Fußabdruck zu verkleinern?

Die digital übermittelten Nullen und Einsen sind für uns nicht wirklich greifbar, aber der immer weiter und immens wachsende Datenverkehr im Netz verursacht trotzdem CO2-Emissionen. Riesige Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Energie; jede Suchmaschinenanfrage hat Auswirkungen. Und Dienste wie Netflix, YouTube und Spotify sind bereits für einen gigantischen Anteil des Datenverkehrs im Netz verantwortlich. Wie hältst du es also mit bewusstem Streaming? Und wann hast du eigentlich zum letzten Mal dein E-Mail-Postfach aufgeräumt?

Konkrete Tipps zur Verkleinerung deines digitalen Fußabdrucks findest du hier.

Und weil es noch ein paar Tages bis zum Jahreswechsel sind – fang doch einfach direkt JETZT damit an!

Der Klimagipfel ist gescheitert – jetzt sind wir alle gefragt!

Nach dem wenig ambitionierten Klimagipfel ist es spannender denn je, ob wir im entscheidenden nächsten Jahrzehnt noch das Ruder herumreißen können oder sehenden Auges in die Klimakatastrophe steuern. Aber: Wir alle können etwas tun und die Klimabewegung vorantreiben!

12 Tipps, was du sofort gegen den Klimawandel tun kannst

Mit kleinen und großen Veränderungen kannst du nicht nur deinen eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren, sondern auch ein klares Zeichen für mehr politischen Aktionismus setzen. Wir geben dir 12 Tipps, mit denen du sofort loslegen kannst.

So verkleinerst du deinen digitalen Fußabdruck

Unsere digitale Welt hat einen enormen Fußabdruck. Jede Suchanfrage, jedes gestreamte Video und jedes in der Cloud abgelegte Foto verbraucht Energie – und ist damit für steigende CO2-Emissionen verantwortlich. Doch auch online kannst du mit kleinem Fußabdruck unterwegs sein.

Der digitale Fußabdruck – unser Ressourcenverbrauch im Netz

Jede einzelne Suchanfrage, jedes gestreamte Lied oder Video und jede Art von Cloud-Computing, milliardenfach ausgeführt, überall auf der Welt, ist für einen global immer größer werdenden Strombedarf verantwortlich – und damit auch für steigende CO2-Emissionen. Das digitale Zeitalter stellt uns vor große Herausforderungen.

UN-Klimakonferenzen: Worum geht’s?

Jedes Jahr treffen sich Regierungschefs, Organisationen und Aktivisten aus Umwelt, Wirtschaft und Technik, um bei den Klimagipfeln bzw. Klimakonferenzen über die Zukunft unserer Erde zu verhandeln. Aber was ist eine Klimakonferenz genau, wer ist beteiligt und welche Reichweite haben hier getroffene Entscheidungen?