US-Aktivist verurteilt: 2 Jahre Haft für Klimaschutz

Kurz vor der Amtsübernahme Obamas versteigerte die scheidende Bush-Regierung ohne Rücksicht auf Umweltbedenken mehrere Tausend Hektar Land in Utah für die Öl- und Gasförderung. Der junge Klima-Aktivist Tim DeChristopher schlich sich in die Auktion ein und bot mit, um das Land zu schützen.

Autor*in Helge Peters, 27.07.11

Tim DeChristopher wurde nun zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar und 2 Jahren Haft verurteilt. Er wollte und konnte das Land nicht kaufen, sondern bot nur mit, um den Verkauf an Ölfirmen zu verhindern. Das sollte in letzter Minute durchgedrückt werden, bevor eine umweltfreundlichere Regierung die Macht übernahm.

Der Richter erkannte die Berechtigung dieses Aktes zivilen Ungehorsams nicht an: Wenn jeder so handeln würde, gäbe es Chaos, so die Begründung.

Nach der Urteilsverkündung hielt Tim DeChristopher eine Rede an seine Unterstützer:

 

Mehr zum Prozess gegen Tim DeChristopher gibt es bei der von ihm gegründeten Organisation Peaceful Uprising und bei den Klimarettern.

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