Urlaubszeit ist Stromsparzeit

Urlaub für den Stromverbrauch: Wer in den Urlaub fährt und seine Wohnung für einige Tage oder Wochen verlässt, kann einiges tun, um die verwaiste Wohnung in einen Ruhezustand zu versetzen. Vor allem gilt: alles vom Netz nehmen, was geht.

Autor*in Sarah-Indra Jungblut, 10.07.12

Urlaub für den Stromverbrauch: Wer in den Urlaub fährt und seine Wohnung für einige Tage oder Wochen verlässt, kann einiges tun, um die verwaiste Wohnung in einen Ruhezustand zu versetzen. Vor allem gilt: alles vom Netz nehmen, was geht.

Warum in der Urlaubszeit doppelt Strom verbrauchen – zu Hause und am Urlaubsort? Die meisten technischen Geräte können problemlos pausieren, so lange sie nicht gebraucht werden. Daher: Vor der Abfahrt noch mal das Haus oder die Wohnung abgehen, um die Stecker zu ziehen.

  • Auf jeden Fall können alle Netzteile von Computer, Drucker, Halogenlampen, etc. ausgeschaltet, bzw. deren Stecker gezogen werden. Dazu gehören auch Modem und W-Lan-Router.
  • Im besten Fall werden Kühlschrank und Gefriertruhe komplett geleert, abgetaut und der Stecker gezogen. Nicht vergessen: die Türen offen lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Ansonsten: soweit leeren, wie es geht, denn weniger Inhalt muss auch weniger gekühlt werden.
  • Wenn Du die Warmwasserbereitung abschaltest, solltest Du vorsichtig sein. Bei einer Temperatur unter 60 Grad können sich Salmonellen ausbreiten. Daher: Elektrische Warmwasserboiler nach dem wieder einschalten stark erhitzen. Falls vorhanden, kann die Umwälzpumpe ausgeschaltet werden; sie gehört zu den größten Stromverbrauchern in einem Haushalt.

Na dann, einen schönen Urlaub!

Tipps via energynet

Mit alten E-Auto-Batterien in die Energiewende: Redwood Materials zeigt Potenziale und Hürden

Die Energiewende gelingt nur mit neuen Speichermöglichkeiten. Ist die Weiternutzung von E-Auto-Batterien Teil der Lösung?

Wie man trotz KI-Hype grüne Suchmaschinen findet

Von einer Flut an Werbung bis hin zu KI-Übersichten – die Wahl einer datenschutzorientierten, klimafreundlichen Suchmaschine kann schwierig sein. Hier ist unser praktischer Leitfaden.

Screenshot der verschiedenen Designs der Webseite von Branch.
© Branch Magazine
Grid-aware Websites reagieren auf das Stromnetz

Schlanke Webseiten und grüne Server lassen die CO2-Emissionen des Internets sinken. Noch einen Schritt weiter gehen der Ansatz von grid-aware Websites: Sie passen sich dem Stromnetz an.

Den Bäumen zuhören: TreeMon überwacht Pflanzen über Mikrofone

Das Projekt TreeMon stattet Bäume mit Sensoren aus, um Schädlingsbefall, Wassermangel und mehr festzustellen. Der Clou: Statt aufwendiger und invasiver Technologie nutzt das Projekt Mikrofone, um den Bedürfnissen der Pflanzen zu lauschen.

Milchabfälle finden neue Verwendung als Kunststoff für den 3D-Druck

Vom Abfallprodukt zum 3D-Druckmaterial: Überschüssige Milch enthält Proteine, die zur Herstellung von biologisch abbaubarem Kunststoff verwendet werden können.

Intelligente Ozeane: Werden Unterseekabel zu Frühwarnsystemen für Umweltkatastrophen?

99 Prozent des weltweiten Datentransfers läuft über Unterseekabel am Grund unserer Meere. In Zukunft könnten sie noch weitere Aufgaben übernehmen – zum Beispiel als Warnsystem vor Erdbeben und anderen Umweltkatastrophen.

donation campaign header (1)
© RESET
Das RESET-Team hat gewählt: Das sind unsere inspirierendsten Artikel des Jahres 2025

Digital, nachhaltig, konstruktiv – darum geht es eigentlich in allen unseren Artikeln. Dennoch: Auch uns inspirieren manche Artikel besonders. Hier ist unsere Best-of-Auswahl aus diesem Jahr.

Eine Zukunftsvision für Rechenzentren: Von großen Tech-Konzernen zu „Community Data Centers“

Gibt es Möglichkeiten, wie Rechenzentren Gemeinden zu Gute kommen, anstatt ihnen zu schaden? In Rechenzentren in Gemeindebesitz steckt genau diese Chance – und sie könnten Bürger:innen Mitbestimmung über ihr digitales Leben geben.