Transhumanismus – Welt ohne Menschen?

B.A.N.G. – Bits, Atome, Neuronen, Gene, so genannte kleinste manipulierbare Einheiten, inspirieren WissenschaftlerInnen zur Gestaltung einer postbiologischen Zukunft... Roboterbienen können heute schon Obstbäume bestäuben, künstliche Gliedmaßen kriegsgeschädigten Soldaten helfen. Doch sind diese Hightech-Gliedmaßen für meist eher arme behinderte Menschen zu teuer, und der Ersatz von Tausenden Arbeitsplätzen bei foxconn in China durch Roboter schafft hochbezahlte Arbeitsplätze in den USA. Führt das "Human Enhancement" über eine Cyborg-Autokratie?

Autor Jenny Louise Becker, 11.04.13

Sehenswert ist diese ARTE – Doku: Die Technologisierung unseres Alltags nimmt immer mehr zu; was aber, wenn sie in naher Zukunft bisher unbezwingbare Grenzen überschreiten sollte, wenn die Verschmelzung von Mensch und Maschine, künstliches Bewusstsein oder sogar ewiges Leben in den Bereich des Möglichen rückt? Bliebe der Mensch unter solchen technischen Umwälzungen noch ein Mensch? Wer sind die Transhumanisten und welche Interessen stecken hinter ihren Visionen? Philippe Borrel, Kritiker des neoliberalen Leistungs- und Effizienzkults, ergründet diese Fragen in seinem Dokumentarfilm von 2012.

Bienensterben – das Verschwinden der fleißigen Helfer

Die Geschichte ist alt und jeder kennt sie – es geht um die Geschichte von der Biene und der Blume. Trotzdem wissen nur die wenigsten darüber Bescheid, welch einen beträchtlichen Einfluss das kleine Insekt auf unser Leben hat.

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Roboterschwärme bekämpfen Ölpest

Möglichkeiten, dass Öl aus dem Meer zu filtern gibt es bisher nicht sehr viele - der Ölpest im Golf von Mexiko versucht man immer noch konventionell mit Schiffen Herr zu werden.