Inhalte zu: Überfischung

Eine einfache Lösung könnte gefährdete Meerestiere retten und Fischer*innen mehr Geld einbringen

LED-Leuchten an Netzen werden schon seit langem als Methode diskutiert, Beifang zu verringern. Aber erst jetzt wurde eine umfassende Studie darüber durchgeführt.

Könnten Fischabfälle der Biokunststoff der Zukunft werden?

Wir produzieren und entsorgen so viel Plastikmüll, dass es im Jahr 2050 mehr Plastik als Fische im Meer geben könnte. Was wäre, wenn Fische selbst die Quelle für meerestierfreundliches Bioplastik sein könnten?

In Ghana will eine neue App die Lebensgrundlage von Fischer*innen retten

Ghanas Fischereikultur dümpelt seit Jahren vor sich hin. Fast 10 Prozent der Bevölkerung des Landes hängen von der Fischerei ab, aber illegale Aktivitäten entlang der Küste zerstören die Fischpopulationen. Die neue App DASE will die Kleinfischer*innen wieder stärken, indem sie Verstöße auf See einfach melden können.

Global Fishing Watch: Fischmonitoring von oben

Noch vor einem Jahrzehnt wäre es unmöglich gewesen, ein genaues Bild der weltweiten Fischerei zu erstellen. Doch durch Fortschritte in der Satellitentechnologie, im Cloud-Computing und beim maschinellen Lernen ist das mittlerweile möglich.

Fishyleaks: Whistleblowing gegen Überfischung

Über eine Plattform können Zeugen illegale oder unethische Aktivitäten in der Fischerei melden und so die Überfischung in EU-Gewässern bekämpfen.

FishFace – Gesichtserkennung gegen Überfischung

Wie kann Fischerei durch künstliche Intelligenz nachhaltiger werden? Das Projekt FishFace arbeitet an einer Lösung, die im großen Stil zum Schutz der weltweiten Fischbestände beitragen könnte.

In der Antarktis ist bald das größte Meeresschutzgebiet der Erde

24 Länder und die EU haben kürzlich eine bahnbrechende Vereinbarung unterzeichnet: Das ökologisch bedeutsame Rossmeer vor der Antarktis wird zum weltweit größten maritimen Schutzgebiet.

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Mobile Fischfarmen statt „Aqua-Unkultur“

Das Problem ist klar: wir fischen zu viel Fisch aus dem Meer. Eine Alternative zum "wilden" Fisch sind Züchtungen aus Aquakulturen. Wirklich nachhaltig soll das Prinzip mit mobilen Fischfarmen aus dem Hause Ocean Farm Technologies werden, die GPS-gesteuert durch unsere Ozeane treiben.

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Welchen Fisch ess‘ ich besser nicht? Greenpeace hilft im Einkaufsratgeber 2013 für Fische

Die Lage im Meer hat sich auch im vergangenen Jahr nicht entspannt. Laut UN-Welternährungsorganisation FAO werden 57 Prozent der Speisefischbestände bis an die für ihre Stabilität verträgliche Grenze befischt und 30 Prozent weit über sie hinaus. Ebenfalls katastrophal für das Ökosystem Meer wirken sich zerstörerische Fangmethoden aus. Da sich die Fischfangindustrien und Regulierungsbehörden nicht über ein nachhaltiges Fischereimanagement einigen können, ist der Verbraucher gefragt. Greenpeace sagt, von welchen Fischen wir die Finger lassen sollen.