Stoppen Sie Konflikt-Schokolade – Avaaz ruft zum Protest gegen Schokoladenunternehmen auf

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Laurent Gbagbo 2007/Wikipedia

223.794 Menschen haben es bereits getan. Sie haben eine Botschaft an die Schokoladenunternehmer geschickt, die weiterhin mit dem ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste Laurent Gbagbo Handel betreiben und damit indirekt die Milizen und Sicherheitskräfte finanzieren, die die Menschen der Elfenbeinküste unterdrücken.

Autor*in Rima Hanano, 20.01.11

Obwohl der ehemalige Präsident Laurent Gbagbo die demokratischen Wahlen im November verloren hatte, weigert er sich, den rechtmäßigen Wahlsieger anzuerkennen und klammert sich trotz vereintem, internationalem Druck an der Macht fest, mit Hilfe einer brutalen Armee, die Hunderte ermordet hat.

Ohne die Erträge aus der Kakaoindustrie, könnte Gbagbo zum aufgeben gezwungen werden. Avaaz ruft zum Protest auf: In einer Flut von Emails sollen die Hersteller dazu aufgefordert werden, den Handel mit Gbagbo sofort zu unterlassen und stattdessen Geschäftsbeziehungen mit der rechtsmäßigen Regierung einzugehen.

Die Botschaft wird an folgende Unternehmen gesendet: ADM, Barry-Callebaut, Blommer, Cadbury, Caobisco, Cargill, Cémoi, Cipexi, European Cocoa Association, Federation for Cocoa Commerce, Ferrero, Hershey’s, Kraft, M&M/Mars, National Confectioners Association, Nestlé, Olam, Outspan Ivoire, Pronibex, Révillon, Unilever, Valrhona.

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