So geht Streaming klimafreundlich

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Seitdem wir angehalten sind zu Hause zu bleiben, sind die globalen CO2-Emissionen durch die intensive Nutzung des Internets enorm gewachsen. Ganz weit vorne dabei ist das Streaming von Videos und Filmen. RESET wurde dazu interviewt. Herausgekommen ist dieses Video – mit Rezo.

Autor Sarah-Indra Jungblut, 28.04.20

Wenn wir ein Video oder einen Film streamen, dann kommen die Daten nicht aus dem luftleeren Raum zu uns, sondern haben bereits eine lange Reise durch verschiedenste Rechenzentren und Knotenpunkte hinter sich. Das hinterlässt natürlich auch seine Spuren: Unser digitaler Fußabdruck zeigt sich in Form des stetig wachsenden Energieverbrauchs von Rechenzentren. Für das Klima bedeutet das: steigende CO2-Emissionen. Die Reise unserer Daten und einfache Stellschrauben als auch politische Handlungsmöglichkeiten fasst dieses Video ziemlich gut zusammen – und RESET kommt auch drin vor. Schaut’s euch an!

P.S.: Qualität runtersetzen spart CO2-Emissionen 😉

Mehr zum digitalen Fußabdruck und wie du diesen verkleineren kannst, findest du hier: Der digitale Fußabdruck – Unser Ressourcenverbrauch im Netz
 

MARKIERT MIT
So verkleinerst du deinen digitalen Fußabdruck

Unsere digitale Welt hat einen enormen Fußabdruck. Jede Suchanfrage, jedes gestreamte Video und jedes in der Cloud abgelegte Foto verbraucht Energie – und ist damit für steigende CO2-Emissionen verantwortlich. Doch auch online kannst du mit kleinem Fußabdruck unterwegs sein.

Der digitale Fußabdruck – unser Ressourcenverbrauch im Netz

Jede einzelne Suchanfrage, jedes gestreamte Lied oder Video und jede Art von Cloud-Computing, milliardenfach ausgeführt, überall auf der Welt, ist für einen global immer größer werdenden Strombedarf verantwortlich – und damit auch für steigende CO2-Emissionen. Das digitale Zeitalter stellt uns vor große Herausforderungen.

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