Was wir sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Jedes KI-Modell hat bereits ein langes „Leben“ hinter sich, bevor es überhaupt zum Einsatz kommt – mit massiven Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Wirklich ressourcenschonende und gemeinwohlorientierte KI-Nutzung und -Entwicklung muss daher den gesamten Lebenszyklus im Blick haben.
Mit dem Dienst "Bahnvorhersage.de" lässt sich neuerdings vorhersagen, ob Anschlüsse auf deutschen Bahnstrecken erreicht werden. Die Entwickler setzen dabei auf einen offenen Datensatz, in dem noch ungeahnte Potenziale stecken.
Im Projekt „Nitratmonitoring 4.0“ werden selbstlernende Systeme entwickelt, um die Nitratbelastung im Grundwasser besser vorherzusagen. Wasserversorger und Umweltbehörden sollen so fundiertere Entscheidungen treffen können.
99 Prozent des weltweiten Datentransfers läuft über Unterseekabel am Grund unserer Meere. In Zukunft könnten sie noch weitere Aufgaben übernehmen – zum Beispiel als Warnsystem vor Erdbeben und anderen Umweltkatastrophen.
Von Krankheiten über kognitive Beeinträchtigungen bis hin zu Millionen Todesfällen pro Jahr: Die Luftverschmutzung in Europa ist ein großes Problem. Glücklicherweise befähigt der offene Datenjournalismus die Bürger:innen dazu, Maßnahmen zu ergreifen.
Online-Retouren von Kleidung verursachen enorme CO2-Emissionen – und die Artikel landen oft auf der Mülldeponie. Verschiedene Technologien sollen die Emissionen und Abfälle durch Rücksendungen minimieren.
Das KI-Modell Aardvark kann das Wetter schneller und genauer vorhersagen als bestehende Systeme – und das bei einem tausendfach geringeren CO2-Ausstoß.
Ein neues Verfahren filtert Lithium effizienter als aktuelle Verfahren aus Solen heraus – und ist dabei weniger umweltschädlich.
Längst löst Künstliche Intelligenz komplexe Aufgaben und erleichtert unseren Alltag. Doch liefern die intelligenten Computerprogramme auch neue Lösungen für den Umwelt- und Klimaschutz?