RESET Talk @re:publica jetzt online: Sternstunden und Schattenseiten von Satelliten im Umwelt- und Klimaschutz

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Am 21. Mai waren wir live im Off Stage-Programm der re:publica, jetzt steht unsere Session als Video zur Verfügung. Darin stellen unsere Gäste spannende Satellitenmissionen im Umwelt- und Klimaschutz vor und diskutieren Lösungen für eine nachhaltige Raumfahrt.

Autor Sarah-Indra Jungblut, 03.06.21

Die Raumfahrt ist aktuell ordentlich in Bewegung, viele sprechen von einer neuen Ära. Im Umwelt- und Klimaschutz sind Satelliten im Einsatz gegen Abholzung, Überfischung und Plastikmüll und helfen, wirkungsvolle Schutzmaßnahmen voranzutreiben. Doch mit der Flut an Unternehmen und Startups, die mit neuen Geschäftsmodellen ihr Business ins All ausdehnen, entstehen auch neue Probleme – nicht nur im Orbit.

In diesem Talk geben wir eine kurze Einführung ins Thema und sprechen mit Jan Dirk Wegner vom EcoVision Lab und John Amos von SkyTruth, die Satelliten auf Klima- und Umweltschutzmissionen schicken. Wir besuchen Holger Krag bei der European Space Agency (ESA), wo er das Programm für Weltraumsicherheit leitet und das Problem mit dem Weltraumschrott in den Griff kriegen will. Und Niklas Jordan stellt sein Projekt OpenSpaceData vor, mit dem er den Zugang zu Satellitendaten erleichtern will.

Ein dicker Dank geht an das re:publica-Team – schön, dass wir wieder dabei sein durften!

Vor wenigen Wochen hat das RESET-Team die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Publikation „Greenbook (2): Satelliten und Drohnen – Wertvolle Helfer im Umwelt- und Klimaschutz“ herausgebracht; der Talk knüpft daran an.

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© Torge Peters/ Studio Nørden
Neue RESET-Publikation: Satelliten und Drohnen – Wertvolle Helfer im Umwelt- und Klimaschutz

Satelliten und Drohnen sind schon jetzt zu einem wichtigen Werkzeug im Umwelt- und Klimaschutz geworden. Doch auch Unternehmen und Startups steigen ins Satelliten-Geschäft ein - und der Ansturm aufs All stellt uns vor neue Herausforderungen. Im Greenbook (2) berichten wir über Sternstunden und Schattenseiten von Satelliten und Drohnen aus Nachhaltigkeitsperspektive und zeigen Lösungen auf.

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© Torge Peters/ Studio Nørden
Policy Brief: Den Einsatz von Satelliten im Umwelt- und Klimaschutz nachhaltig gestalten

Satelliten sind im Einsatz gegen Abholzung, Überfischung und Plastikmüll. Doch große Entwicklungssprünge in der Raumfahrt haben auch zu einem Satellitenboom geführt - und der Ansturm aufs All hat seine Schattenseiten. Der Policy Brief gibt Empfehlungen für eine nachhaltige Raumfahrt.

Interview: OpenSpaceData will Satellitendaten demokratisieren

Die Satellitenaufnahmen, die von den großen Weltraummissionen der ESA und NASA gemacht werden, sind prinzipiell frei zugänglich. Doch nutzen kann sie trotzdem nicht jede*r. Niklas Jordan will das mit seinem Projekt OpenSpaceData ändern.

Interview: Die Clean Space Initiative der ESA will die Raumfahrt nachhaltiger gestalten

Raumfahrtmissionen müssen vieles sein, vor allem aber sicher, erfolgreich und kosteneffizient. Wie sieht es jedoch mit dem Umweltschutz aus? Mit dem Eintritt in eine neue Ära der Raumfahrt ergreift die ESA Maßnahmen, um Nachhaltigkeit in jede Phase zukünftiger Raumfahrtmissionen zu integrieren - und hofft, dass andere Organisationen dem Beispiel folgen werden.

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Interview: Wie problematisch sind Satelliten und Drohnen aus Datenschutzperspektive?

Wann sind Aufnahmen von Satelliten datenschutzrechtlich problematisch? Reicht die Regulierung von Drohnen aus? Wie kann das Risiko für den Missbrauch von Fernerkundungsdaten eingedämmt werden? Darüber haben wir mit der Datenschutzexpertin Marit Hansen gesprochen.

Village Data Analytics: Satelliten helfen, Solarstrom in netzferne Gegenden zu bringen

Viele ländliche, netzferne Gebiete würden von der Anbindung an eine Solarstromanlage enorm profitieren. Doch welche Gebiete eignen sich am besten für eine solche Anlage? Und wo besteht der größte Bedarf? Um dies zu ermitteln, setzt eine neue Software zur Erdbeobachtung künstliche Intelligenz und Satellitenbilder ein.

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Interview: EcoVision Lab will die weltweite Biomasse kartieren und so die Umwelt besser schützen

Das EcoVision Lab der ETH Zürich arbeitet an der Entwicklung eines Tools, das auf Grundlage von Fernerkundungsdaten die Biomasse weltweit kartiert. Damit will die Forschungsgruppe eine objektive und transparente Entscheidungsgrundlage für die Landnutzungsplanung schaffen und Biodiversität und wichtige Waldflächen erhalten. Wir haben mit zwei der Köpfe des Labs gesprochen.

Interview: Weltraumschrott – Wie können wir eine Müllhalde im Orbit verhindern?

Satelliten leisten wertvolle Dienste im Umwelt- und Klimaschutz, doch die Anzahl vor allem von kommerziellen Satelliten steigt rasant. Damit wächst auch die Menge an ausgedienten Satelliten und Trümmerteilen im Orbit, dem sogenannten Weltraumschrott. Warum das problematisch ist und wie mögliche Lösungen aussehen, darüber sprachen wir mit Holger Krag von der ESA.

SkyTruth zieht Öl- und Fracking-Unternehmen zur Rechenschaft – mit Satellitenbildern

In der Vergangenheit blieben Umweltzerstörung, Ölverschmutzungen oder illegale Fischerei oft unerkannt. Doch durch die Arbeit von SkyTruth werden NGOs und die Öffentlichkeit zu Umweltbeobachtern aus der Vogelperspektive.