Lobbying gegen Atomwaffen

USA, IALANA

Problem

Immer noch bedrohen tausende Atomwaffen die ganze Menschheit. Nicht nur muss die Verbreitung von Atomwaffen gestoppt werden, wir brauchen eine komplette nukleare Abrüstung.

Lösung

Ein Team von erfahrenen Friedens­aktivisten macht Lobby­arbeit für eine atom­waffen­freie Welt bei den Vereinten Nationen. Gegenüber den Politikern sind sie unsere Stimme für Frieden, Vernunft und Abrüstung.

Images

Map

News

Die IALANA ist weiter aktiv

Auch wenn das Projekt bei RESET nicht bespendbar ist: die IALANA setzt sich auch in Zukunft für eine Welt ohne Atomwaffen ein! Du möchtest das Projekt unterstützen und aktuelle Infos erhalten? Dann besuche die IALANA auf der Webseite www.ialana.de. Weiterlesen

Kongress der IALANA: "Quo vadis NATO? - Herausforderungen für Demokratie und Recht", 26. - 28.04./ Bremen

Im Anschluss an den viel beachteten IALANA-Kongress "Frieden durch Recht" von Juni 2009 in Berlin veranstaltet die deutsche Sektion der IALANA im April in Bremen erneut zusammen mit zahlreichen Mitveranstaltern einen großen Kongress zur Leitfrage: Ist das, was die NATO und ihre Mitgliedstaaten planen, finanzieren und tun, mit dem Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta vereinbar? Weiterlesen

IALANA NEWS - Rundbrief Nr.1 - April 2013

Im Mittelpunkt des aktuellen Rundbriefs steht das Programm und die inhaltlichen Begründungen des Bremer Kongress "Quo vadis NATO? - Herausforderungen für Demokratie und Recht" vom 26. - 28.04.2013. Außerdem gibt es einen Rückblick auf die Internationale Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen und einige Stimmen zum Kunduz-Prozess. Weiterlesen

IALANA-Rundbrief Nr. 2, Dezember 2012

Im Dezember ist der neue IALANA-Rundbrief erschienen. Zu lesen gibt es darin u.a. die öffentliche Debatte über Auslandseinsätze der Bundeswehr, zum Bremer Kongress „Quo vadis NATO? werden Fragen und Antworten gegeben, es wird über die Klagen gegen die Bücheler Atombomben und die Air Base Ramstein berichtet und ein Gespräch mit Elias Perabo, Gründer der Initiative Adopt a Revolution. Weiterlesen

Verwender sollen Ungefährlichkeit uranhaltiger Waffen belegen

Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft - darunter IPPNW, ICBUW, IALANA -  und der deutschen Politik haben die Bundesregierung Ende Oktober 2012 aufgefordert, dem in der UN-Generalversammlung eingebrachten Resolutionsentwurf zum Thema Uranmunition zuzustimmen. Darin findet sich zum ersten Mal die Forderung nach dem Vorsorgeprinzip. Weiterlesen

Projektbeschreibung

Die Atombombe auf Hiroshima, aber auch Unfälle wie Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass nukleare Technologien fatale Auswirkungen haben und nicht beherrschbar sind. Doch immer noch bedrohen tausende Atomwaffen die ganze Menschheit. Um einen weiteren atomaren Supergau zu verhindern muss nicht nur die Verbreitung von Atomwaffen gestoppt werden, sondern wir brauchen eine komplette nukleare Abrüstung. Die IALANA setzt sich international für eine Welt ohne Atomwaffen und gegen die Nutzung von Atomenergie ein.

Entstanden ist IALANA aus Sorge um die menschliche Zivilisation angesichts der Bedrohung durch atomare, biologische und chemische Massenvernichtungswaffen und der Überzeugung, dass eine friedlichere Welt nicht ohne Stärkung des Rechts möglich ist. Die Hauptziele der IALANA sind die weltweite wirksame Ächtung aller Massenvernichtungswaffen und das Zurückdrängen des Faustrechts bei internationalen Konflikten.

Weltweite wirksame Ächtung aller Massenvernichtungswaffen

Nach der erfolgten vertraglichen Ächtung der B- und C-Waffen steht im Zentrum der Bemühungen nun ein weltweites und wirksam kontrolliertes Verbot aller Nuklearwaffen. Nicht zuletzt aufgrund der permanenten Gefahr eines Atomkonflikts ist es wichtig, ein auch tatsächlich kontrolliertes Verbot aller Nuklearwaffen zu erreichen. IALANA setzt sich auf juristischem Wege genau dafür ein.

Das IALANA-Team aus renommierten Juristen arbeitet bei den Vereinten Nationen gemeinsam mit internationalen Diplomaten an der Nuklearwaffenkonvention, die zur gänzlichen nuklearen Abrüstung verpflichtet sowie an der Neuauflage des Atomwaffensperrvertrages (NPT). Indem die IALANA juristische Argumente prüft und entwickelt zeigt sie Handlungsspielräume und Grenzen im Bereich der Militärpolitik auf nationaler und internationaler Ebene auf.

Schon vor dem Konflikt da: Stärkung des Rechts gegenüber dem Faustrecht

Eine friedlichere Welt braucht starke Rechte: Um Konflikte erst gar nicht gewaltsam lösen zu müssen, gehört zu der Arbeit der IALANA auch die Stärkung des Rechts gegenüber dem Faustrecht. Während innerstaatliche Konflikten seit langem selbstverständlich mit Hilfe des Rechts gelöst werden, geschieht dies leider auf internationaler Ebene wesentlich seltener. Die  Grundvorstellung der IALANA ist, dass dieses »zivilisatorische Niveau« der Abschaffung des Faustrechts auch auf bei internationalen Konflikten erreicht werden muss. Daher nimmt die IALANA Stellung zu aktuellen Konflikten, die zum Ausbruch von Kriegen und Bürgerkriegen führen.
 
»Whistleblower-Preis« für Zivilcourage

Die IALANA entwickelt Vorschläge zur Stärkung der Stellung von Bürgerinnen und Bürgern bei der Durchsetzung von internationalen Abkommen im Bereich der Abrüstung, des Umweltschutzes, der Bekämpfung von Korruption und dem Schutz der Menschenrechte (»Societal Verification«). Hierzu hat das Team zusammen mit der »Vereinigung Deutscher Wissenschaftler« (VDW) und der »Ethikschutzinitiative« (INESPE) einen »Whistleblower-Preis« gestiftet, mit dem Persönlichkeiten für ihr zivilcouragiertes Verhalten ausgezeichnet werden.

Mit dem »Whistleblower-Preis«sollen Persönlichkeiten geehrt werden, die in ihrem Arbeitsumfeld oder Wirkungskreis schwerwiegende, mit erheblichen Risiken oder Gefahren für Mensch und Gesellschaft, Umwelt oder Frieden verbundene Missstände aufgedeckt haben. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.

Deine Spende unterstützt Alyn, Mayra, Kate und Robert bei ihrer Arbeit für eine friedlichere Welt ohne Atomwaffen!

Was ist IALANA?

IALANA ist eine überparteiliche und unabhängige internationale Organisation von Juristinnen und Juristen, die sich für gewaltfreie Konfliktlösungen engagiert. Als internationale Juristen-Initiative gegen Atomwaffen wurde IALANA im April 1988 in Stockholm gegründet. Im Juni 1989 folgte in Bonn die Gründung der deutschen Sektion, eines gemeinnützigen Vereins. Der Aufgabenbereich wurde später erweitert auf biologische und chemische Waffen und um die gewaltfreie Friedensgestaltung.Im Zentrum der Bemühungen steht deshalb nach der erfolgten vertraglichen Ächtung der B- und C-Waffen nun ein weltweites und wirksam kontrolliertes Verbot aller Nuklearwaffen.

IALANA-European Office
Schützenstrasse 6a
10117 Berlin
Telefon:  +49 30 20654857
Telefax:  +49 30 20653837

E-Mail: info@ialana.de
Web: www.ialana.de