Linux4Afrika, Überwindung der digitalen Kluft

Mosambik, Burundi, Kenia, FreiOSS e.V.

Problem

In Deutschland kommen auf 1000 Einwohner etwa 600 Computer, in Mosambik gerade mal sechs. Kaum ein afrikanisches Schul­­kind kann am PC lernen. Schlechte Vor­­raus­setzungen, um in einer digitalen Wissens­­gesell­schaft zu be­stehen.

Lösung

Linux4Afrika über­­windet die digitale Kluft. Schulen in Mosambik, Burundi und Tansania werden mit Computern und freier Soft­­­ware aus­­­ge­stattet. Der Zu­gang zur digitalen Welt schafft soziale und wirt­­schaft­­­liche Ent­wicklungs­­chancen.

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News

Mit dem ersten Zertifizierungspartner CENFOSS wichtige Schritte zur Nachhaltigkeit

Unsere neuste x2go Musterlösung, basierend auf Ubuntu 10.10, hat mehrere Änderungen erfahren, die nicht mehr identisch mit der vorherigen Debian Lösung sind. Deshalb hat Linux4Afrika beschlossen, nur noch Projekte zu unterstützen, bei denen ein zertifizierter IT Partner Support leisten kann. Diese Maßnahme soll auch die Nachhaltigkeit unserer Projekte sicherstellen. Weiterlesen

Post von Isaac aus Tansania

Vor zwei Jahren hat Linux4Afrika die Dr.-Didas-Schule in Tansania digitalisiert. Nun hat Isaac, ein ehemaliger Schüler dieser Schule, Kontakt mit Linux4Afrika aufgenommenEin Bestpreis in IT ermöglicht ihm einen Aufenthalt in Kenia. Hier Auszüge aus seinen Mails: Weiterlesen

Besuch in der Malhazine Schule in Mosambik

Vergangenen Mittwoch (19.01.11) besuchten Franz Epple vom Linux4Afrika Team und Celso Timana von CENFOSS die Escola Secundária de Malhazine um sich einen Überblick über den Projektstand zu verschaffen und das Schulteam zu trainieren. Weiterlesen

Mosambik: Train the Trainers

Mitte Januar fand die erste Trainings-Sitzung bei CENFOSS für die Lehrer der Escola Secundária de Malhazine statt. Sie erhielten eine erste Einführung in das Terminalserver Konzept und arbeiteten mit wichtigen Programmen. Das Training wurde von Celso Timana mit Unterstützung von Paulo Cossa durchgeführt. Ebenfalls dabei war Hercilio Timana, CENFOSS Trainer für die GNU/Linux Lektionen. Weiterlesen

Linux4Afrika in Ghana

Der Linux4Afrika Partner Kofi Okantah hat erste Computer in Ghana für L4A in Betrieb genommen: Nach einer langen Reise von Deutschland nach Accra, Ghana sind alle Computer Ende Oktober heil angekommen. In dem westafrikanischen Ghana wurden die PCs dann an eine kleine ortsansässige Hilfsorganisation übergeben. Weiterlesen

PCs, Server und ein Notebook sind in Kenia angekommen!

Das Linux-Team hat eine Ladung PCs, Server und ein Notebook nach Riftvalley in Kenia gesendet – mit Erfolg! In Riftvalley werden zwölf Desktop-PCs, ein Server, ein Notebook und zwei Drucker ein Frauenprojekt in Chesongoch bei seinen Tätigkeiten unterstützen. Geplant sind auch landwirtschaftliche Verkäufe über das Internet. Weiterlesen

Linux4Afghanistan!

Linux4Afrika goes Afghanistan. Eine kleine Delegation des Linux4Afrika-Teams hat sich kurzerhand nach Afghanistan aufgemacht, um das RESET-Projekt Skateistan zu unterstützen und Skateistans Computer mit der Linux-Terminalserver-Lösung (LTSP) auszustatten. Skateistans Kinder werden also nun auch digital ganz vorne mit dabei sein ;) Weiterlesen

44 PCs an der Ebenezer Majombozi High School

Die Ebenezer Majombozi High Schol in Mdantsani ist die nächste Schule die das Team von L4A besucht. Miriam wird hier ein Jahr lang unterrichten. Die Schule ist bereits vernetzt und besitzt 40 fertige Computer. So lautete jedenfalls die Information vor der Abfahrt. Das klang nach einem einfachen Job. Aber es kam mal wieder alles ganz anders: Das Team findet 44 PC's vor, jedoch keinen Server. Weiterlesen

Projektbeschreibung

Digitale Spaltung überwinden, neue Perspektiven eröffnen

Der Zugang zur digitalen Welt bedeutet Zugang zu freier Information. In den meisten Gebieten Afrikas ist der Weg zu einem Computer oder ins Internet weit; ein eigener Internetanschluss gar eine Seltenheit. Dabei gilt Bildung als einer der wichtigsten Schlüssel für die Bekämpfung von Armut.

Linux4afrika sammelt Spenden und gebrauchte Computer - aber auch Bildschirme, Tastaturen, Computermäuse und Kabel - in Europa, um diese mit freier Linux- Software auszustatten. Diese macht den Kauf teurer Lizenzen überflüssig. Die Second-Hand-Computer werden geprüft und gereinigt und mit der Linux-Terminalserver-Lösung (LTSP) versehen. Bei dieser Lösung werden ältere Computer (Thin-Clients) an einen leistungsstarken Computer (Server) angebunden. Das erlaubt den Einsatz neuer Open Source Software, wie z.B. OpenOffice auch auf älteren Computern, da diese Programme auf dem Server laufen. Die Thin-Clients benötigen daher auch keine Festplatten. Sämtliche Rechner gehen vollständig vorkonfiguriert und einsatzbereit in Containern auf die Reise.

Die Computer werden in Afrika vor Ort von Partnern in Empfang genommen, die sich dort um die Weitergabe und die Installation an den Schulen in Tansania und Mosambik kümmern. Reparaturen wie etwa den Austausch defekter Festplatten übernehmen die jeweiligen Partner vor Ort, etwa Cenfoss in Mozambik, Hilltop Centre in Südafrika und Agumba Computers in Tansania.

Die Spendengelder werden vor allem für die Neuanschaffung der Server und die Transportkosten benötigt.  

Linux4Afrika

„Linux4Afrika“ wurde vom Freiburger Verein FreiOSS (Freiburger Open Source Netzwerk) 2006 ins Leben gerufen. FreiOSS ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verbreitung von Open Source auf nationaler und internationaler Ebene einsetzt. Die meisten der Mitglieder sind in der IT-Branche tätig. Bis heute wurden mehr als 900 Computer für verschiedene Schulen in Afrika gesammelt, aufbereitet und verschickt.

Kontakt:

FreiOSS.net e.V. c/o Hans-Peter Merkel, Johann-Schill-Str. 24, D-79232 March-Buchheim

freioss.net  

Weitere Informationen zum Linux Terminal Server Projekt gibt es bei wikipedia.org