Linux4Afrika, Überwindung der digitalen Kluft

Mosambik, Burundi, Kenia, FreiOSS e.V.

Problem

In Deutschland kommen auf 1000 Einwohner etwa 600 Computer, in Mosambik gerade mal sechs. Kaum ein afrikanisches Schul­­kind kann am PC lernen. Schlechte Vor­­raus­setzungen, um in einer digitalen Wissens­­gesell­schaft zu be­stehen.

Lösung

Linux4Afrika über­­windet die digitale Kluft. Schulen in Mosambik, Burundi und Tansania werden mit Computern und freier Soft­­­ware aus­­­ge­stattet. Der Zu­gang zur digitalen Welt schafft soziale und wirt­­schaft­­­liche Ent­wicklungs­­chancen.

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News

Sammelstopp bei Linux4Afrika

In den letzten Wochen wurden größere Lieferungen von Freiburg auf die Reise nach Kenia, Südafrika und Ghana geschickt. Bis zum Ende des Jahres erreicht hoffentlich alles wohlbehalten die Häfen Afrikas. Damit sind die Hallen von Linux4Afrika komplett leer - und sollen das auch vorerst bleiben. Weiterlesen

Zoll spendet für Kenia

Der Zoll räumt auf: Im April konnte Linux4Afrika bereits 124 PCs vom Zoll in Freiburg abholen, die zweite Ladung aus Lörrach machte daraus ca. 300 gespendete PCsDamit ist das Lager von Linux4Afrika  gut gefüllt. Die schicken Esprimo PCs werden nun mit Festplatten - eine Spende der Firma Hetzner - bestückt. Weiterlesen

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Mit Linux4Afrika Microsoft ärgern

In Afrika wächst eine sehr computer-affine Generation heran. Eine große Rolle bei diesen Entwicklungen spielt freie Software. Während diese Entwicklung vielen Afrikanern einen leichten Einstieg in digitale Welten ermöglicht, sieht Microsoft dies mit großer Sorge. Unser Partnerprojekt Linux4Afrika ist mitverantwortlich. Weiterlesen

Linux unterwegs in Afrika

Anfang April gingen mehrere Paletten vollgepackt mit Tastaturen, PCs, Displays und Monitoren auf die Reise vom badischen Linux4Afrika-Headquarter in March bei Freiburg nach Mosambik, Südafrika und Kenia. Weiterlesen

Hochbetrieb bei Linux4Afrika

In den nächsten Wochen werden über 350 Computer in 2 großen Containern nach Kenia, Mosambik, Burundi und Südafrika verschifft. Beim Testen von Computern, Monitoren und anderer Hardware, dem Ein- und Ausbau von Festplatten, Sortieren, Verpacken, Verschnüren und Stapeln auf Paletten, überall packen tatkräftige Helfer mit an. Weiterlesen

Hardware für Burundi und Mosambik und was noch benötigt wird

Im Moment bereitet Linux4Afrika einen Transport nach Burundi und Mosambik vor. Mit dabei sind erstmalig "Stand alone PCs" mit lokalen Ubuntu Installationen für Burundi. Um diese Systeme ausliefern zu können werden noch Festplatten benötigt, auf die eine französische Version aufgespielt werden kann. Geeignet sind Festplatten ab 20 GB (IDE/SATA).  Weiterlesen

Erste Uni geht ans Netz: aktuelle Akivitäten von Linux4Afrika

Im Moment ist Linux4Afrika in Tansania nicht aktiv, da es Schwierigkeiten mit den dortigen Förderpartnern gibt. Die Aktivitäten konzentrieren sich daher auf Mosambik, Kenia, Südafrika – und seit neustem auch Afghanistan! Hier hat Linux4Afrika Im Oktober letzten Jahres ein erstes Netzwerk bei unserem Spendenprojekt Skateistan installiert. Weiterlesen

Projektbeschreibung

Digitale Spaltung überwinden, neue Perspektiven eröffnen

Der Zugang zur digitalen Welt bedeutet Zugang zu freier Information. In den meisten Gebieten Afrikas ist der Weg zu einem Computer oder ins Internet weit; ein eigener Internetanschluss gar eine Seltenheit. Dabei gilt Bildung als einer der wichtigsten Schlüssel für die Bekämpfung von Armut.

Linux4afrika sammelt Spenden und gebrauchte Computer - aber auch Bildschirme, Tastaturen, Computermäuse und Kabel - in Europa, um diese mit freier Linux- Software auszustatten. Diese macht den Kauf teurer Lizenzen überflüssig. Die Second-Hand-Computer werden geprüft und gereinigt und mit der Linux-Terminalserver-Lösung (LTSP) versehen. Bei dieser Lösung werden ältere Computer (Thin-Clients) an einen leistungsstarken Computer (Server) angebunden. Das erlaubt den Einsatz neuer Open Source Software, wie z.B. OpenOffice auch auf älteren Computern, da diese Programme auf dem Server laufen. Die Thin-Clients benötigen daher auch keine Festplatten. Sämtliche Rechner gehen vollständig vorkonfiguriert und einsatzbereit in Containern auf die Reise.

Die Computer werden in Afrika vor Ort von Partnern in Empfang genommen, die sich dort um die Weitergabe und die Installation an den Schulen in Tansania und Mosambik kümmern. Reparaturen wie etwa den Austausch defekter Festplatten übernehmen die jeweiligen Partner vor Ort, etwa Cenfoss in Mozambik, Hilltop Centre in Südafrika und Agumba Computers in Tansania.

Die Spendengelder werden vor allem für die Neuanschaffung der Server und die Transportkosten benötigt.  

Linux4Afrika

„Linux4Afrika“ wurde vom Freiburger Verein FreiOSS (Freiburger Open Source Netzwerk) 2006 ins Leben gerufen. FreiOSS ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verbreitung von Open Source auf nationaler und internationaler Ebene einsetzt. Die meisten der Mitglieder sind in der IT-Branche tätig. Bis heute wurden mehr als 900 Computer für verschiedene Schulen in Afrika gesammelt, aufbereitet und verschickt.

Kontakt:

FreiOSS.net e.V. c/o Hans-Peter Merkel, Johann-Schill-Str. 24, D-79232 March-Buchheim

freioss.net  

Weitere Informationen zum Linux Terminal Server Projekt gibt es bei wikipedia.org