Linux4Afrika, Überwindung der digitalen Kluft

Mosambik, Burundi, Kenia, FreiOSS e.V.

Problem

In Deutschland kommen auf 1000 Einwohner etwa 600 Computer, in Mosambik gerade mal sechs. Kaum ein afrikanisches Schul­­kind kann am PC lernen. Schlechte Vor­­raus­setzungen, um in einer digitalen Wissens­­gesell­schaft zu be­stehen.

Lösung

Linux4Afrika über­­windet die digitale Kluft. Schulen in Mosambik, Burundi und Tansania werden mit Computern und freier Soft­­­ware aus­­­ge­stattet. Der Zu­gang zur digitalen Welt schafft soziale und wirt­­schaft­­­liche Ent­wicklungs­­chancen.

89% finanziert1 304,14€ fehlen

Computer & Transportkosten Details einblenden
Bedarf11 500,00€

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News

Linux4Afrika teilt sein Know-how

Das Team von Linux4Afrika hat ein weiteres erfolgreiches Jahr hinter sich. Ein letzter Meilenstein war im Oktober die Veranstaltung eines Workshops im baden-württembergischen March. Hier ging es um die Installation der Musterlösung für Linux4Afrika. Weiterlesen

Kenia - Mission completed!

Nachdem im Dezember drei Paletten mit diversem IT-Material (Computer, Flachbildschirmen, Routern, Switches u.v.m.) in der St. Scholastica Catholic School (SSCS) in Ruaraka angekommen sind, haben sich im Januar die FreiOSS-Mitglieder Hans-Peter Merkel und Michael Scholtz nebst Sohn Stefan auf die Reise nach Kenia begeben, um notwendige Installationen und Updates vorzunehmen. Weiterlesen

Neues von Linux4Afrika

Anfang Oktober hat Linux drei Paletten mit Hardware auf die Reise nach Nairobi geschickt. Nach einigem hin und her sind sie jetzt auch durch den Zoll gekommen. Im Januar wird das Team dann persönlich nach Nairobi fliegen und vor Ort sein, um die Hardware zu installieren und Lehrer zu schulen. Weiterlesen

Impressionen der Keniatour

Hans-Peter Merkel, Initiator des Projekts Linux4Afrika, und sein Team sind wieder von ihrer Afrikatour zurückgekehrt - und haben eine Diashow mitgebracht, die einen Überblick über die Stationen und Aktivitäten vor Ort gibt: https://dl.dropboxusercontent.com/u/16878208/Linux4Africa%20small.mp4 Weiterlesen

Linux auf Mission “Kenia”

Linux4Africa hat eine neue Mission gestartet: Die St. Scholastcia School in Nairobi/ Kenia wird mit neuen Computern und Bildschirmen ausgestattet. Bereits vor zwei Jahren ging ein Klassenzimmer ans Netz, nun soll ein zweiter Raum an den Server angeschlossen, vorhandene Hardware durchgeschaut und mit höherer Leistung versehen werden. Weiterlesen

2014: Linux4Afrika on the road

Nach einem fleißigen Jahr mit größeren Lieferungen von Computern und Hardware aus den Lagerhallen in Freiburg nach Kenia, Südafrika und Ghana steht bei Linux4Afrika im neuen Jahr die Installation und Wartung der Computer im Mittelpunkt der Aktivitäten. Im Januar fliegen Hans-Peter Merkel und Michael Scholtz nach Nairobi, um dort neue Schulen auszustatten. Weiterlesen

Sammelstopp bei Linux4Afrika

In den letzten Wochen wurden größere Lieferungen von Freiburg auf die Reise nach Kenia, Südafrika und Ghana geschickt. Bis zum Ende des Jahres erreicht hoffentlich alles wohlbehalten die Häfen Afrikas. Damit sind die Hallen von Linux4Afrika komplett leer - und sollen das auch vorerst bleiben. Weiterlesen

Projektbeschreibung

Digitale Spaltung überwinden, neue Perspektiven eröffnen

Der Zugang zur digitalen Welt bedeutet Zugang zu freier Information. In den meisten Gebieten Afrikas ist der Weg zu einem Computer oder ins Internet weit; ein eigener Internetanschluss gar eine Seltenheit. Dabei gilt Bildung als einer der wichtigsten Schlüssel für die Bekämpfung von Armut.

Linux4afrika sammelt Spenden und gebrauchte Computer - aber auch Bildschirme, Tastaturen, Computermäuse und Kabel - in Europa, um diese mit freier Linux- Software auszustatten. Diese macht den Kauf teurer Lizenzen überflüssig. Die Second-Hand-Computer werden geprüft und gereinigt und mit der Linux-Terminalserver-Lösung (LTSP) versehen. Bei dieser Lösung werden ältere Computer (Thin-Clients) an einen leistungsstarken Computer (Server) angebunden. Das erlaubt den Einsatz neuer Open Source Software, wie z.B. OpenOffice auch auf älteren Computern, da diese Programme auf dem Server laufen. Die Thin-Clients benötigen daher auch keine Festplatten. Sämtliche Rechner gehen vollständig vorkonfiguriert und einsatzbereit in Containern auf die Reise.

Die Computer werden in Afrika vor Ort von Partnern in Empfang genommen, die sich dort um die Weitergabe und die Installation an den Schulen in Tansania und Mosambik kümmern. Reparaturen wie etwa den Austausch defekter Festplatten übernehmen die jeweiligen Partner vor Ort, etwa Cenfoss in Mozambik, Hilltop Centre in Südafrika und Agumba Computers in Tansania.

Die Spendengelder werden vor allem für die Neuanschaffung der Server und die Transportkosten benötigt.  

Linux4Afrika

„Linux4Afrika“ wurde vom Freiburger Verein FreiOSS (Freiburger Open Source Netzwerk) 2006 ins Leben gerufen. FreiOSS ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verbreitung von Open Source auf nationaler und internationaler Ebene einsetzt. Die meisten der Mitglieder sind in der IT-Branche tätig. Bis heute wurden mehr als 900 Computer für verschiedene Schulen in Afrika gesammelt, aufbereitet und verschickt.

Kontakt:

FreiOSS.net e.V. c/o Hans-Peter Merkel, Johann-Schill-Str. 24, D-79232 March-Buchheim

freioss.net  

Weitere Informationen zum Linux Terminal Server Projekt gibt es bei wikipedia.org