Ein wenig besser fliegen!

Spätestens jetzt haben die meisten die Schnauze voll: nach langer Kälte und grauen Tagen zieht es viele in wärmere Gefilde, um sich mal wieder so richtig aufzutanken.

Autor Sarah-Indra Jungblut, 01.02.11

Spätestens jetzt haben die meisten die Schnauze voll: nach langer Kälte und grauen Tagen zieht es viele in wärmere Gefilde, um sich mal wieder so richtig aufzutanken.
Leider ist dies aber nicht die Jahreszeit für kurze Reisen; wer ins Warme will, der muss schon etwas weiter weg. Auf die Inseln, nach Afrika oder Asien – für eine Zugreise viel zu große Distanzen; außer natürlich, man kann sich eine Auszeit von mehreren Wochen nehmen! Da den meisten die Zeit dafür fehlt, setzen sie sich in den Flieger, trotz schlechter Umweltbilanz.

Eine Fluggesellschaft, die irgendetwas grundlegend anders macht, z.B. einen Kerosin-Ersatz verwendet, Ausgleichszahlungen für den Klimaschutz leistet oder Müll reduziert, lässt sich leider nicht empfehlen, mit Ausnahme der neuseeländischen Fluggesellschaft Air New Zealand. Gerade z.B. sorgt die Lufthansa mit einem gut gemeinten Projekt für negative Schlagzeilen: Lufthansa setzt auf der Strecke Frankfurt-Hamburg Bio-Kerosin für einige Monate ein, allerdings besteht dieses aus Palmöl. Für dessen Herstellung werden große Flächen Regenwald vernichtet. Entscheidend ist daher, woher das Bio-Kerosin kommt – jedoch ist dies kein einfaches Thema.

Daher bleibt es mal wieder am Fluggast hängen, Schlechtes mit Gutem auszugleichen:

Um die negativen Auswirkungen eines Fluges zu kompensieren, lässt sich mit Hilfe des Emissionsrechners von Atmosfair feststellen, wie viel Klimagase Deine Reise verursacht. Dafür zahlt der atmosfair-Kunde so viel, dass damit die Menge klimaschädlicher Gase an anderer Stelle vermieden werden kann, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen des Flugzeugs.

Eine andere Möglichkeit ist es, direkt an Klimaschutzprojekte zu spenden. RESET bietet einige an, wie z.B. für den Regenwald in Ecuador spenden oder Windräder für Madagaskar fördern.

Ein Trost bleibt für alle, die sich keine Extraportion Sonne gönnen können: Deine Umweltbilanz ist super! Und: wie wäre es mit einem klimafreundlichen Ausflug mit dem Zug in die nächsten Therme? Warm und nass ist´s da auch und die dicken Wintersachen bleiben im Spind!

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