Auf leuchtenden Wegen in die Zukunft

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Leuchtender Weg in Christ´s Piece, Cambrigde (Quelle: Pro-Teq Surfacing)

Sie könnten bald das nächtliche Bild vieler Städte prägen: selbstleuchtende Wege.„Starpath“ nennt sich die neuartige Technologie, die jetzt erstmals als Modelversuch in Cambridge, England, an den Start gegangen ist und bald weltweit Wege zum Funkeln bringen will.

Autor Laura Holzäpfel, 12.11.13

Entwickelt wurde Starpath von der Firma Pro-Tec Surfacing und ist in der Idee denkbar einfach: Auf eine normale Wegoberfläche werden ultraviolette Leuchtpartikel aufgebracht, die dann mit einer schützenden Schicht überzogen werden. Tagsüber absorbieren die Partikel das Sonnenlicht, welches sie dann in der Nacht wieder abgeben und so die Wege zum Erleuchten bringen.

Hamish Scott, Chef von Pro-Tec Surfacing, erklärt die Vorteile seiner Technologie: „Unser Produkt ist kostengünstig, schnell aufzubringen, mit einer Anti-Rutsch-Oberfläche versehen und der Kunde kann sogar zwischen verschiedenen Farben auswählen.“

„Starpath“ könnte nicht nur eine preiswerte Alternative zur Straßenbeleuchtung sein, sondern ist auch energieeffizient und umweltfreundlich zugleich.

Zurzeit wird die Technologie in Christ´s Piece, einem Park in Cambridge, erstmalig getestet. Weitere Wege, Spielplätze oder sogar Straßen könnten folgen.

Hamish Scott: “In der heutigen Zeit, mit den steigenden Energiekosten und den Kraftwerken, die abgeschaltet werden, sollte am Ende des Weges eine Alternative zur Verfügung stehen.”

Mehr Infos zu Starpath gibt´s hier

Wie wir die Macht der Sonne nutzen können: RESET-Partnerprojekt Mobisol

via The Telegraph

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