Leben und Arbeiten in der „Stadt der Zukunft“

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Nachhaltiges Leben in der Stadt zu verwirklichen, ist eine schwierige Aufgabe. In einer öffentlichen Ringvorlesung in Berlin werden ab heute zweiwöchentlich mögliche urbane Entwicklungen diskutiert und spannende Projekte vorgestellt.

Autor Frank Wichert, 22.10.12

Nachhaltiges Leben in der Stadt zu verwirklichen, ist eine schwierige Aufgabe. In einer öffentlichen Ringvorlesung in Berlin werden ab heute zweiwöchentlich mögliche urbane Entwicklungen diskutiert und spannende Projekte vorgestellt.

Unsere Gesellschaft verändert sich: Pluralisierung, Individualisierung und Vielfalt der Lebensweisen prägen zunehmend das Leben und Arbeiten in der Stadt. Die Beuth Hochschule für Technik Berlin greift diese Entwicklung mit ihrem neuen Kompetenzcluster „Stadt der Zukunft“ auf.

Wie die wachsende gesellschaftliche Vielfalt in der Forschung und der beruflichen Praxis berücksichtigt und produktiv in Arbeitszusammenhänge integriert werden kann, zeigt die vom Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der Beuth Hochschule initiierte Ringvorlesung „Diversity in der Stadt der Zukunft“: In sechs Vorträgen mit anschließender Diskussion präsentieren Fachreferenten/innen Ansätze, Strategien und Good-Practice-Beispiele aus Bereichen wie Entwicklung neuer Technologien, Stadtplanung, Mobilität, kommunale Energieversorgung, Web 2.0 und Chancengleichheit im Beruf.

Die Ringvorlesung findet ab dem 22. Oktober jeden zweiten Montag um 16.15 Uhr an der Beuth Hochschule, Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin im Haus Gauß, Raum B 507 statt. Zum Auftakt spricht Dipl.-Ing. Michael Martinides (Projekt „Discover Markets“ der Fraunhofer Gesellschaft) über „Gender & Diversity: Märkte & Innovationen erzeugen. Einblicke in aktuelle Projekte der Fraunhofer Gesellschaft“. Der Vortrag am 05. November 2012 von Dr. Solveigh Janssen („Region Hannover“) widmet sich dem Thema „Mobilität für alle! Den Blick für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse schärfen“.

Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos.

Im Veranstaltungskalender werden die einzelnen Termine jeweils angekündigt.

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