Konsultation „Vorrang für Gewaltfreiheit“

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Kirche als Akteur für Krisenprävention und Konfliktbearbeitung, am 23. November 2007, 10.00 bis 17.00 Uhr Französische Friedrichstadtkirche Gendarmenmarkt, Berlin-Mitte

Autor Jenny Louise Becker, 02.11.07

Die evangelische Kirche setzt sich für den Vorrang gewaltfreier Mittel zur Prävention und akuten Konfliktbearbeitung in Krisengebieten ein. Im öffentlichen Bewusstsein und in der politischen Praxis wird jedoch zunehmend auf militärische „Lösungen“ gesetzt. Kirchliche Akteure sind zum Austausch darüber eingeladen, was im Bereich der Kirche an konkreter Arbeit in ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung bereits geschieht, wie diese weiterentwickelt werden und stärker zur Geltung kommen kann und welche Erwartungen an die Politik bestehen.

Im Rahmen eines Projektes der „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ wird ein Grundlagenpapier sowie ein Policypapier erarbeitet. Die Entwürfe dieser Papiere werden bei der Konsultation zur Diskussion gestellt. Die fertigen Texte sollen Grundlage weiterer Gespräche mit der Politik sowie mit ökumenischen Partnern sein.

Programm:

10.00 Uhr Begrüßung
Ulrike Poppe, Evangelische Akademie zu Berlin
Bernd Rieche, Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

10.10 Uhr Ziel des Projektes und Vorstellung des Grundlagenpapiers
„Vorrangige Option Gewaltfreiheit“
Jan Gildemeister, Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden
Hagen Berndt, Trainer und Berater für gewaltfreie Konflikttransformation

10.30 Uhr Kommentar aus kirchlicher Sicht
Präses Nikolaus Schneider, Präses der Ev. Kirche im Rheinland, Mitglied im Rat der EKD

weiteres Programm siehe pdf

ARBEITSGRUPPEN:

AG 1: Kirche als Akteur und Anwalt der Zivilen Konfliktbearbeitung

AG 2: Ökumenischer Dialog zur Zivilen Konflikttransformation mit Partnern im Süden und Osten

AG 3: Erwartungen und Forderungen an die Politik zur Stärkung der zivilen Option

AG 4: Grenzen von Interventionen

Die Tagung findet der Französischen Friedrichstadtkirche auf dem Berliner Gendarmenmarkt statt.

Anmeldung:

bis zum 15. November 2007

Evangelische Akademie zu Berlin
Rosalita Huschke
Charlottenstr. 53/54
10117 Berlin
oder Fax:030 203 55 550
gerne auch per E-Mail an:
huschke@eaberlin.de

Rückfragen:

Für inhaltliche Fragen stehen Ihnen

Bernd Rieche,Tel.: (0228) 3867967,
Mail: rieche@friedensdienst.de

oder Ulrike Poppe Tel.: (030) 20355-503,
Mail: poppe@eaberlin.de

Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an
Rosalita Huschke, Tel.: (030) 20355-404,
Mail: huschke@eaberlin.de lin.de

Die Vorstellung des Projektes finden Sie auf dieser Seite: www.friedensdienst.de/Vorrangige-Option-der.207.0.html

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