Kleine Schritte, große Wirkung – Fünf schnelle Tipps für einen klimafreundlichen Alltag, Tag 4

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Wenn wir uns zusammentun können wir der Müllabfuhr mehr Freizeit schenken, für frische Luft in unseren Städten sorgen und gemeinsam neue Naturschutzgebiete schaffen. Wo du anfangen kannst? Diese Woche geben wir dir jeden Tag einen neuen Tipp für den Schnellstart in einen klimafreundlicheren Alltag. Heute: Plastik vermeiden. Los geht´s!

Autor Louisa Wong -, 18.12.14

Mit der Menge an Plastik, die jedes Jahr produziert wird, könnten wir unseren Planeten sechsmal umwickeln. Nicht nur Tüten, auch PET-Flaschen, Plastikverpackungen und andere Einweg-Plastikprodukte lassen den Plastikmüll an Land und in den Meeren anwachsen – und stellen schon lange ein erhebliches Umweltproblem dar: Plastikprodukte brauchen hunderte von Jahren, bis sie „verschwunden“ sind.

Plastik umgibt uns permanent: Creme- und Zahnpastatuben, die Tüte beim Einkauf, Lebensmittelverpackungen, der Kaffeebecher zum Mitnehmen, unser Computer – an einem Tag haben wir es schnell mit mehr als 20 Plastikteilen zu tun. Doch gegen den Plastikwahn lässt sich etwas unternehmen!

Tipp 1: Einfach nein sagen…

…wenn deine Einkäufe in Plastiktüten gesteckt werden sollen oder die Papiertüten beim Bäcker noch mal in einer extra Plastiktüte landen.

Tipp 2: BYO – Bring your own

Taschen: Du gehst einkaufen? Dann pack den guten alten Jutebeutel ein, natürlich am besten einen aus Biobaumwolle. Die sind sowieso viel schicker als eine Plastiktüte – und können immer und immer wieder verwendet werden. Es gibt so viele verschiedene Modelle, da findet sich bestimmt was passendes für dich.

Flaschen: Wenn du immer deine eigene Flasche dabei hast, die du unterwegs nachfüllen kannst, kannst du viele Plastikflaschen vermeiden. Gibt es als Alu-Modell in Outdoor-Läden, aus stabilem Glas mit verschiedenen Designs von soulbottles oder in der BPA-freien Plastikversion in Spielzeugläden. Wer keine Flaschen mag, sollte sich mal die Anti-Flasche von Vapur anschauen. Leicht, flexibel und praktisch – ist die BPA-freie Anti-Flasche ausgetrunken, wird sie einfach zusammengerollt und in der Tasche platzsparend verstaut. Mehr Tipps findest du in unserem Artikel Trinkwasser: Aus dem Rohr statt aus der Plastikflasche

Tipp 3: Frisches Kaufen

Jeder von uns kennt das: Ein Supermarkteinkauf füllt nicht nur unsere Regale und den Kühlschrank, sondern auch den Mülleimer, da die meisten Produkte in Plastik verpackt sind. Aber abgepackte Lebensmittel lassen sich vermeiden. Wie das geht? Indem du Bioläden und Märkte bevorzugst. Hier werden viele Sachen offen verkauft und du kannst Obst, Gemüse, Nüsse und auch Hülsenfrüchte in mitgebrachten Beuteln, Dosen und Gläsern transportieren. In unserem Artikel „Zurück zum Precycling“ findest du noch mehr Tipps dazu. Weitere Möglichkeiten für verpackungsarmes und dazu noch regionales und biologisch angebautes Obst und Gemüse aus erster Hand haben wir in dem Artikel Bio für Fortgeschrittene zusammengestellt.

Weitere Tipps findest du acuh im Artikel Du hast genug vom Plastikwahn? Es geht auch anders!

Und was du sonst noch tun kannst? Mehr schnelle Tipps aus unserem Redaktions-Spezial findest du hier: Kleine Schritte, große Wirkung

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Du hast genug vom Plastikwahn? Es geht auch anders!

Weltweit werden jährlich über 600 Milliarden Plastiktüten verbraucht, davon allein in Deutschland etwa sechs Milliarden. Nicht nur Tüten, auch PET-Flaschen, Plastikverpackungen und andere Einweg-Plastikprodukte lassen den Plastikmüll an Land und in den Meeren anwachsen. Doch dagegen läst sich etwas tun!