In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 1 Million Tonnen Elektroschrott produziert. Für den Betriebswirt Alexander Maletz, den Ingenieur Tobias Kronawitter und den Networker Moritz Zyrewitz, war dies der Anlass Initiative zu ergreifen. 2012 entwickelten die 3 Freunde ein Konzept auf der Grundlage eines Wikis für Reparaturanleitungen. Unter dem Namen myrepair gewann das Konzept den ersten Platz beim Social Entrepreneurship Wettbewerb der Zeitschrift Enorm und wurde daraufhin weiterentwickelt.
Letztes Jahr wurde die Plattform in kaputt.de umgetauft und als Prototyp online gestellt. Kaputt.de versteht sich als Wissens- und Unterstützernetzwerk. Ziel ist es, Besitzern defekter Elektrogeräte Handlungsentscheidungen übersichtlich zu präsentieren und Alternativen zum Neukauf zu etablieren. Die Besucher der Internetseite erfahren, wie man defekte Geräte selbst repariert, welche Reparaturdienste es gibt sowie welche Preise für den Fall eines Neukaufs kalkuliert werden müssen.
Betaversion wird bald erweitert
Auf der Website von kaputt.de heißt es: „Mit Hilfe unserer Reparaturcommunity finden Besitzer defekter Elektrogeräte Rat. Übersichtlich präsentiert kaputt.de folgende Entscheidungsoptionen: nach Anleitung selbst reparieren, einen Reparaturdienst beauftragen, oder sich für den Neukauf inkl. Verkauf/Verschrottung entscheiden.“
Auf diese Weise vernetzt kaputt.de Hilfesuchende und Reparaturdienste. Die geschlossene Betaversion ist noch ein zugangsbeschränkter Prototyp mit technischen Einschränkungen. In den kommenden Monaten sollen allerdings neue Funktionen hinzukommen, um kaputt.de noch besser zu machen.
