Grüner im Büro & Homeoffice: So geht nachhaltig-digitales Arbeiten

Morgens ein Meeting mit allen Mitarbeiter:innen im Video-Call, später gemeinsam in der Cloud arbeiten. Modernes Arbeiten ist digitaler, denn je – und erhöht unseren CO2-Fußabdruck. RESET stellt daher nachhaltige Alternativen für digitales Arbeiten vor.

Autor*in Benjamin Lucks, 19.11.25

Übersetzung Lana O'Sullivan:

Knapp ein Viertel der Menschen in Deutschland nutzen das Homeoffice. Ohne Frage sparen sie dadurch Zeit, Geld und CO2-Emissionen für ihre Arbeitswege ein. Außerdem sind viele Büros in den letzten Jahrzehnten papierlos und somit umweltfreundlicher geworden, während Arbeitgeber:innen kostenlose Öffi-Tickets oder Fahrräder für ihre Teams subventionieren. Doch während an einigen Schrauben gedreht wird, geraten andere wichtige Aspekte ins Hintertreffen. Zum Beispiel die Tatsache, dass auch digitales Arbeiten den CO2-Fußabdruck des eigenen Arbeitstages oder Unternehmens ansteigen lässt.

Wusstest du etwa, dass Rechenzentren Expert:innen zufolge zukünftig den Großteil der CO2-Emissionen der Digitalisierung ausmachen könnten? Höchste Zeit also für wirklich nachhaltig-digitale Transformation des Arbeitsmarktes!

Vorteile einer nachhaltigen Digitalstrategie oder „Wie ich meinen Chef davon überzeuge, nachhaltiger arbeiten zu können“

Liest du diesen Artikel, bist du womöglich entweder selbst Unternehmer:in oder arbeitest in einem Unternehmen und möchtest nachhaltiger arbeiten. In beiden Fällen solltest du dich einmal mit einer Corporate Digital Responsibility beschäftigen. Denn sie enthält viele Argumente für Unternehmen, nachhaltiger zu agieren.

Im Grunde genommen geht es dabei um die Idee, soziale und ökologische Nachhaltigkeit als weiteres Unternehmensziel mit aufzunehmen. Das erfolgt in der Regel in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die Unternehmen regelmäßig selbst in einem CDR-Bericht prüfen.

Die 9 Prinzipien des CDR-Kodex

Die CDR-Initiative formuliert 9 Prinzipien ihres CDR-Kodex:

  1. Gesellschaftliche Grundwerte
  2. Menschzentrierung
  3. Nutzen schaffen
  4. Schaden vermeiden
  5. Autonomie
  6. Fairness
  7. Transparenz
  8. Verantwortlichkeit
  9. Nachhaltigkeit

Mehr Infos gibt’s auf der Homepage der Initiative.

Nachhaltige Praktiken können die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern, sind inzwischen bei vielen Kund:innen ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Suche nach Dienstleistern oder Produkten und sie knüpfen meist nahtlos an Themen wie digitale Unabhängigkeit oder Datenschutz an. Bevor wir zu tief einsteigen: Zum Thema Corporate Digital Responsibility haben wir einen ausführlichen Artikel, in dem du alle Argumente findest.

Nachhaltiges Hosting und alternative Cloud-Dienste

Starten wir mit einem der größten Hebel für nachhaltiges Arbeiten: Welchen Anbieter nutze ich, um digital zu arbeiten?

Große Tech-Unternehmen wie Google oder Microsoft bieten attraktive Universallösungen für Unternehmen an, die ohne eigene IT-Abteilung eine digitale Infrastruktur benötigen. Die Unternehmens-Suite von Google etwa bietet neben personalisierten E-Mail-Adressen auch einen Online-Speicher, der auf Wunsch auf über einen Terabyte Speicherplatz erweiterbar ist. Dazu kommen Werkzeuge für kollaboratives Arbeiten an Dokumenten oder der Videokonferenzen-Dienst Google Meet.

Für Unternehmen, die sich möglichst unkompliziert digital transformieren wollen, also scheinbar die perfekte Lösung. Während diese Werkzeuge allerdings einfach und zuverlässig sind, gelten sie als vergleichsweise CO2 intensiv. Arbeitet man etwa in der Cloud an einem Dokument, setzt das eine regelmäßige Verbindung zu einem Server voraus. Günstige Speicheroptionen verleiten zudem dazu, die Cloud-Speicher mit Daten vollzupacken und somit unnötig viel Strom zu verbrauchen.

Alles, was wir in der Cloud speichern, treibt letztlich den Energiebedarf von Rechenzentren nach oben. Ralph Hintemann, Experte für Rechenzentren am Borderstep-Institut, schreibt Rechenzentren in den nächsten Jahren den größten Anteil an den CO2-Emissionen der Digitalisierung zu. Dementsprechend wird es immer wichtiger, zu überlegen, wo wir unsere Daten speichern. Verstärkt wird diese Notwendigkeit auch durch weltpolitische Veränderungen.

Europäische Clouds für mehr Datenschutz

Ein kleiner Exkurs: Speichern wir Daten auf Servern von Amazon, Microsoft oder Google, obliegen diese seit dem Jahr 2018 dem CLOUD-Act. Und dieser ermöglicht US-amerikanischen Geheimdiensten, Datenzugriffe auch dann vorzunehmen, wenn die Daten von europäischen Unternehmen auf europäischen Servern liegen. Ein Wechsel zu einer europäischen Alternative ist dementsprechend auch im Sinne eines besseren Datenschutzes sinnvoll.

Für das gemeinsame Arbeiten bei RESET sind wir etwa über den IT-Dienstleister infra.run auf die Open-Source-Alternative Nextcloud gewechselt. Diese wird von einem unabhängigen IT-Cluster auf deutschen Servern betrieben, die wiederum zertifiziert mit Ökostrom betrieben werden. Neben infra.run gibt es weitere europäische Alternativen für Cloud-Speicher, die Nextcloud anbieten. Natürlich gibt es auch proprietäre Lösungen, etwa von Hetzner, 1&1 Ionos oder Strato. Teil der Pakete für Unternehmen sind in der Regel auch E-Mail-Funktionen inklusive personalisierter Domains.

Neben dem besseren Datenschutz sind diese Unternehmen meist transparenter, was die „Lieferkette“ ihres verwendeten Ökostroms angeht. Gleichzeitig setzen sie noch nicht allzu sehr auf KI-Integrationen – auf dieses Thema gehen wir gleich nochmal genauer ein.

Sprachmodelle vermeiden oder selbst hosten

Ungefähr seit dem Jahr 2020 sind die neuen Möglichkeiten von KI-Chatbots wie Chat-GPT, Gemini und Co. in aller Munde. Große Tech-Unternehmen werfen seither für die Weiterentwicklung ihrer KI-Technologien ihre Nachhaltigkeitsziele über den Haufen. Alles nur, um Teil des KI-Booms zu bleiben.

Was im Browser vermeintlich magisch funktioniert, kommt in Wahrheit aber mit etlichen negativen Folgen einher. Große Sprachmodelle benötigen für ihr Training und ihre Inferenz – also ihren täglichen Betrieb – Rechenzentren, die mit Hunderten oder Tausenden GPUs arbeiten. In mehreren Artikeln haben wir uns daher den enormen Energie- und Wasserverbrauch großer Sprachmodelle und das Problem mit dem Elektroschrott alter KI-Rechenzentren angeschaut.

Das Ergebnis: Große und komplexe Sprachmodelle tragen einen gewaltigen CO2-Rucksack mit sich. Und werden trotzdem inflationär als Universallösung eingesetzt, wie Stefan Kaufmann von Wikimedia uns im Gespräch erklärte.

Neben dem „Wann-ist-GenAI-sinnvoll-Werkzeugkasten“ von Stefan Kaufmann haben wir in einem Ratgeber weitere Möglichkeiten zusammengefasst, wie sich Sprachmodelle nachhaltiger nutzen lassen. Für Unternehmen kann es aber besonders sinnvoll sein, LLMs lokal zu betreiben und Mitarbeitenden für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Das Digitalzentrum Hamburg hat hier erste Schritte in einer Anleitung zusammengefasst.

Eine sichere und unabhängige KI-Infrastruktur bietet einige Vorteile. So lässt sie sich besser auf ihre Energieeffizienz hin optimieren, bietet digitalen Unternehmen Forschungsmöglichkeiten und stellt sicher, dass die verarbeiteten Daten auch tatsächlich geschützt bleiben. Doch auch diese Systeme verbrauchen viel Strom – also: Weniger ist mehr!

Blick von eben auf einen Wald.

Den gesamten Lebenszyklus im Blick: Tipps für nachhaltigere KI-Entwicklung und -Nutzung

KI-Nutzer:innen und -Entwickler:innen können auf die Nachhaltigkeit eines KI-Modells einwirken. Hier stellen wir wesentliche Schritte vor.

Green-Coding für Web und Tools

Jeder Zugriff auf eine Webseite im Netz, jedes Streamen eines Videos auf YouTube oder Netflix und jeder Werbebanner setzt voraus, dass Server Daten zu einem Endgerät übertragen. Zur Optimierung der Performance von Webseiten, etwa um bei Google besser gefunden zu werden, gibt es im Internet zahlreiche Tools. Und diese können uns auch einen ersten Eindruck darüber geben, wie energieeffizient eine Webseite ist.

Die Startseite von Spiegel Online, einem der reichweitenstärksten Online-Magazine in Deutschland, bringt laut der Seite „SEO-Studio“ etwa zwei Megabyte auf die digitale Waage. Diese Daten, bestehend aus Texten, Bildern, HTML-Elementen und Werbung, empfängt jedes Gerät, das die Seite besucht. Das klingt erst einmal wenig – laut Statista besuchten im Mai 2025 aber rund 70 Millionen Menschen die Onlineversion des Magazins.

Infografik zeigt den digitalen CO2-Fußabdruck. Hier siehst du, wie sich der digitale CO2-Fußabdruck zusammensetzt.

Für Webseiten und Programme gibt es viele Strategien, um die Größe der übertragenen Daten zu reduzieren. Und dieser Bereich wird als Webseitenoptimierung oder „Green Coding“ umfasst. Wir optimieren die RESET-Homepage etwa regelmäßig hinsichtlich einer schlanken Webseitengröße. Für unser Projekt „Digital & Grün – Strategien für eine nachhaltige Digitalisierung“ wandeln wir unsere Bilder zusätzlich in ein besonders platzsparendes Format um. So erreicht die RESET-Homepage laut der „Webseiten-Waage“ nur knapp unter 100 Kilobyte und verbraucht dementsprechend weniger Strom auf den mit Ökostrom betriebenen Servern unseres Hosters Hetzner. Wer sich nicht sicher ist, ob die eigene Homepage oder die Webseite des eigenen Arbeitgebers mit Ökostrom läuft, findet bei der Green Web Foundation noch ein praktisches Hilfsmittel. Die Stiftung bietet genau dafür einen Online-Check an.

Wie groß der Hebel einer nachhaltigen Programmierung sein kann, verrieten uns Maria und Jiri von der Sustainable Games Alliance. Der Verein berät Entwicklerstudies dabei, Computerspiele, Videospiele und Mobile Games möglichst ressourcenschonend zu programmieren. Und da erstaunliche viele Menschen Videospiele spielen, ergeben sich dadurch gewaltige Potenziale für die Einsparung von CO2-Emissionen beziehungsweise von CO2-Äquivalenten.

Nachhaltige Praktiken etablieren: Digitaler Datenputz, Dark-Mode und Refurbishing

Der Umzug des eigenen Unternehmens auf einen grünen Hoster oder die Entwicklung einer eigenen KI-Infrastruktur sind größere Projekte, die sorgsam geplant werden sollten. Gleichzeitig sind das Initativen, die zwar von Mitarbeitenden angestoßen werden können, die Entscheidungsgewalt bleibt aber letztendlich bei Führungspersonen und ist mit Kosten verbunden.

Zu guter Letzt wollen wir daher noch auf Handlungsmöglichkeiten eingehen, die jede:r leicht im Arbeitsalltag umsetzen kann.

Sparsamkeit bei Videocalls

So ähnlich wie Streaming in der Entertainment-Branche einer der CO2-Riesen ist, sind Videocalls im Arbeitsalltag besonders datenintensiv. Viele Plattformen für Videocalls, etwa Google Meet, Zoom oder Microsoft Teams, bieten inzwischen Telefonie in HD-Qualität an – wenn viele Menschen an einem Call teilnehmen, entsteht eine gewaltige Menge an Daten.

Hinzu kommen auch hier KI-Funktionen für die Transkription von gesprochener Sprache oder Kreativfilter, deren Verarbeitung auf Serverseite erfolgt. Zwar können automatisch erstellte Transkripte in vielen Situationen praktisch sein, sie werden sicher nicht in jedem Meeting benötigt.

Open-Source-Alternativen wie Jitsi Meet oder das mit Nextcloud kompatible „Big Blue Button“ sind Möglichkeiten, um den Datenverkehr in Meetings gering zu halten. Unabhängig davon bieten sie Einstellregler für die Videoqualität oder erlauben es, Meetings auch ohne Video durchzuführen. Auch hier geht mit einer nachhaltigen Nutzung ein besserer Datenschutz einher!

Digitaler Datenputz

Die CDR-Initiative ruft einmal im Jahr zu einem digitalen Datenputz auf. Denn Clouddienste mit nahezu unbegrenztem Speicher und intelligente Suchfunktionen in E-Mail-Programmen verführen dazu, dass man seine digitalen Ablagen nicht mehr aufräumt.

Jedes weitere Kilobyte in einem Rechenzentrum benötigt aber Strom und weitere Ressourcen in Form von Festplattenspeicher. Dementsprechend ist es nachhaltiger, wieder ein Bewusstsein im Umgang mit digitalem Datenmüll zu entwickeln. Den digitalen Datenputz im Team zu organisieren, kann zudem Spaß machen! Wer kann mehr Daten löschen und wer hat am Ende die wenigsten E-Mails im Mail-Programm?

Refurbished-Hardware statt Neuware

Notebooks, PCs und Server sind die Grundlage für das digitale Arbeiten. Dabei tragen sie durch den Abbau von Edelmetallen und komplizierten Lieferketten zu einem großen Teil unseres digitalen CO2-Fußabdruckes bei. Wenn es privat und in Unternehmen also um die Anschaffung neuer Hardware geht, empfiehlt es sich, auf Refurbished-Produkte zuzugreifen.

Der Verein „Nager-IT“ hat aufgeschlüsselt, wie komplex die Lieferkette einer simplen Computermaus ist.

Refurbishen bedeutet, gebrauchte Hardware wieder aufzubereiten und mit erweiterter Garantie wieder zu verkaufen. Dementsprechend gehen Kund:innen dabei weniger Risiken ein, sparen aber große Mengen an CO2 ein. Refurbished-Käufe empfehlen sich bei Hardware in Unternehmen besonders, da viele der im Netz verfügbaren Angebote ohnehin Business-Produkte sind.

Tipp für gemeinnützige Organisationen: „Stifter Helfen“

Der Verein „Stifter Helfen“ sammelt Vergünstigungen und Sonderangebote für gemeinnützige Organisationen. Darunter gibt es auch viele Angebote für Refurbished-Hardware.

Alle Infos gibt’s direkt auf der Webseite von „Stifter Helfen“.

Philippe Arradon von der französischen IT-Kooperative Commown hat uns im Gespräch erklärt, warum diese Notebooks häufig modularer sind als die Produkte von Herstellern wie Apple oder Microsoft. Tipps für einen möglichst nachhaltigen Notebook-Kauf findest du ebenfalls im verlinkten Artikel!

Dark-Mode und Energiesparmodus

Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“: Moderne Betriebssysteme bieten viele Möglichkeiten, um den Energieverbrauch von Geräten zu senken. Über Schulungen oder Themenabende kann man in Unternehmen nachhaltige Praktiken im Umgang mit Smartphones und Computern etablieren.

nachhaltige Digitalisierung

Wie sieht eine grüne digitale Zukunft aus?

Elektroschrott, CO2-Emissionen durch KI, Wasserverbrauch von Rechenzentren – aktuell scheint  die ungezügelte Digitalisierung nicht mit einem gesunden Planeten vereinbar. Doch es gibt viele Lösungen für eine ökologische und faire Digitalisierung – wir haben sie recherchiert:

Die Aktivierung von „Dark-Modes“, also dunkleren Oberflächen in Betriebssystemen, senkt etwa den Strovmerbrauch von Monitoren. Und gerade in Büros gibt es wenig Gründe dafür, dass Computer nachts anbleiben oder im Standby-Modus verweilen.

Fazit

Viele der Tipps für einen bewussteren, nachhaltigen Alltag lassen sich auch im beruflichen Kontext anwenden. Dabei geht es vor allem darum, die Auswirkungen unserer digitalen Schritte im Internet und auf Servern im Hinterkopf zu behalten. Denn wenn wir eine Datei mit unseren Kolleg:innen teilen, schwebt diese nicht magisch in eine Cloud ans andere Ende der Welt. Sie wird über ein physisches Übertragungsnetz aus Mobilfunkmasten, Servern, Unterseekabeln mit Verstärkern und Verteilerkästen an ein Rechenzentrum gesendet, das wiederum große Mengen Energie und Wasser verbraucht.

Nachhaltiges Arbeiten sollte daher auch eine nachhaltige Digitalstrategie umfassen. Und bei dieser ist es erst einmal egal, ob sie „top-down“ auf der Führungsebene oder als Initiative unter Mitarbeitenden beginnt.

dbu-logo

Dieser Artikel ist Teil des Dossiers „Digital und grün – Lösungen für eine nachhaltige Digitalisierung“, in dessen Rahmen wir Lösungen für eine ökologische und faire Digitalisierung vorstellen. Wir danken der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für die Projektförderung!

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