Große Sommerradtour für die Energiewende

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Wer Lust auf eine längere Fahrradtour hat, der hat im Juli/August bei der Reclaim Power Tour die Möglichkeit, das mit seinem Engagement für die Energiewende zu verbinden. Eine Strecke führt von der Lausitz über Berlin bis ins Rheinland; die andere startet in Freiburg und Stuttgart mit demselben Ziel. Unterwegs wird bei verschiedenen Energieprojekten Halt gemacht.

Autor Frank Wichert, 17.06.13

Wer Lust auf eine längere Fahrradtour hat, der hat im Juli/August bei der Reclaim Power Tour die Möglichkeit, das mit seinem Engagement für die Energiewende zu verbinden. Eine Strecke führt von der Lausitz über Berlin bis ins Rheinland; die andere startet in Freiburg und Stuttgart mit demselben Ziel. Unterwegs wird bei verschiedenen Energieprojekten Halt gemacht.

Das Netzwerk „Energiekämpfe in Bewegung“ (EkiB) ruft zur Teilnahme auf: Im Sommer 2013 werden zwei Fahrradkarawanen die verschiedenen Energiekämpfe in Deutschland besuchen, vernetzen und stärken. Aus dem Osten und aus dem Süden kommen die Menschen geradelt. Ihr gemeinsames Ziel: das Klimacamp im Rheinland. Sie alle suchen noch Mitstreiter_innen!

Waldbesetzungen, Zugblockaden, neue Initiativen gegen Fracking und CCS oder die Proteste gegen Kohleimporte beim Hamburger Hafengeburtstag: Die Klimabewegung ist in Fahrt gekommen! Wir
werden aber noch einen Gang zulegen: Mit zwei Fahrradkarawanen wollen wir Orte aktueller Energiekämpfe verbinden. Beide Touren werden beim Klimacamp im Rheinland enden (23.08.-
02.09.2013). Dort schließen sich das Reclaim the Fields Camp (28.08-06.09.2013) und viertägige Aktionstage an (28.08.- 02.09.2013).

Unsere Energiewende sieht anders aus

Für die Energiewende sind auf einmal alle. Egal ob RWE, Vattenfall, Bundesregierung oder FAZ. Auch wir sind für die Energiewende – aber die heißt für uns: ein sofortiger Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft. Um die katastrophalen Folgen des Klimawandels noch zu begrenzen, wird uns kein grüner
Kapitalismus retten, sondern nur ein Ende dieses absurden Systems, dass immer weiter wachsen muss. Die ökologische Krise ist das ökonomische Wachstum.

Widerstand verzahnen – Zähne zeigen

Der Erfolg der Tour hängt auch davon ab, dass sich Leute aus unterschiedlichen Perspektiven und Hintergründen einbringen:

  • Beteiligt euch an der Gesamtorganisation der Tour!
  • Organisiert eine Station oder sogar eine Aktion!
  • Stellt bereits geplante Aktionen und Veranstaltungen in den Kontext der Reclaim Power Tour!
  • Fahrt einfach mit!
  • Mailt an info@reclaimpowertour.org und bringt eure Themen ein – wir melden uns dann!

Alle bisherigen Stationen findet ihr auch auf einer Karte. Die Hauptroute der Fahrradkarawane führt bisher vom Klimacamp in der Lausitz (Braunkohletagebau) u.a. über folgende Stationen: Berlin
(Energietisch, A100, Flüchtlingscamp), Lüchow/ Wendland (Atommüll, Fracking), Osnabrück (Fracking), Düsseldorf (Rheinmetall) Für die Südroute sind bisher u.a. Freiburg (Atomkraft), Frankfurt (Finanzierung, Flughafen), Stuttgart (S21) im Gespräch.

Wie die Reclaim Power Tour schlussendlich aussieht, hängt auch von euch ab. Wenn ihr Energiekämpfe führt, die nicht an der Strecke liegen, organisiert gerne Zuflüsse, die dann zu den
Hauptrouten stoßen.

Netzwerk Energiekämpfe in Bewegung

Das Netzwerk Energiekämpfe in Bewegung (EKIB) verfolgt das Ziel, verschiedene Energiekämpfe stärker zu verknüpfen. Mit der Reclaim Power Tour wollen wir den Energieriesen realen Widerstand bieten, auch über den Zeitraum der Tour hinaus. Zudem möchten wir für eine konzernfreie, dezentral vernetzte, ökologische und demokratische Energieversorgung werben. Mehr Informationen findet ihr unter http://ekib.org und http://reclaimpowertour.org

MARKIERT MIT
Die Energiewende – kann sie gelingen?

Die Energiewende ist in aller Munde. Sie scheint ein Allheilmittel für eine zukunftsfähige Welt zu sein, aber auch permanentes Streitthema. Sie soll vom Atom unabhängig machen, den Klimawandel stoppen helfen - und ist angeblich unbezahlbar. Stimmt das? Was genau ist diese Energiewende eigentlich?

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Das Thema Fahrrad ist ja in den vergangenen Wochen zunehmend aktuell geworden.