Forschungsprojekt über politischen Konsum im Social Web sucht Teilnehmer

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Bild: Consumer Netizens, Uni Siegen

Warum versuchst du, nachhaltig zu leben? Was motiviert dich, beim täglichen Konsum soziale und umweltschonende Aspekte zu berücksichtigen? Ein Forschungsprojekt an der Universität Siegen sucht noch Studienteilnehmer, um dieser Frage wissenschaftlich nachzugehen.

Autor Frank Wichert, 14.05.12

Warum versuchst du, nachhaltig zu leben? Was motiviert dich, beim täglichen Konsum soziale und umweltschonende Aspekte zu berücksichtigen? Ein Forschungsprojekt an der Universität Siegen sucht noch Studienteilnehmer, um dieser Frage wissenschaftlich nachzugehen.

Wer interessiert ist, steigt mit dem Ausfüllen einer Online-Umfrage ein. Aus allen Teilnehmern werden dann 60-120 Personen ausgewählt, die im weiteren Verlauf über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichten.

Das Projekt untersucht konkret am Beispiel konsumkritischer politischer Partizipation im deutschsprachigen Social Web neue Formen bürgerschaftlichen Engagements. Ziel ist es, systematische Verknüpfungen zwischen zwei neuen Konzepten von Bürgerschaft – der Konzepte des Consumer Citizens und des Netizens – herauszuarbeiten und eine Typologie von Consumer Netizens zu entwickeln.

Consumer Netizens werden als Bürger definiert, die sich zugleich als Marktakteure sowie als Social Web-User kritisch mit den ökonomischen, ökologischen und politischen Rahmenbedingungen und Folgen der Produktion, Distribution und Konsumtion von Waren und Dienstleistungen auseinandersetzen. (Auszug Projektbeschreibung)

Teilnahme am Forschungsprojekt

MARKIERT MIT
Produkt-Recycling kontra Wegwerfgesellschaft

Industriezeitalter, Computerzeitalter, Informationszeitalter, all diese Namen wurden unserer Zeit schon gegeben; am treffendsten dürfte aber "Wegwerfgesellschaft" sein. Viele Waren kosten heute kaum mehr etwas. Computer, Telefone, Fernseher: hochkomplexe Gebilde aus verschiedensten Materialien, für wenig Geld erworben und nur für kürzeste Zeit in Nutzung, bis ein neueres Modell angesagt ist. Geht es vielleicht auch anders?