Facebook wird zum Online-Flohmarkt

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Quelle: http://www.deutsche-startups.de/

Es wird geteilt, überall. Längst wird nicht mehr nur auf speziellen Plattformen wie Kleiderkreisel und Co. getauscht, geteilt und verkauft, sondern auch auf Facebook wandern konkrete Gegenstände von User zu User. Möglich machen dies lokale Netzwerke wie z.B. die Fair-Teiler.

Autor Sarah-Indra Jungblut, 20.09.13

Stuttgart, Würzburg, Berlin, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bonn, Karlsruhe, Ulm,… in fast allen deutschen Städten haben sich Fair-Teiler-Gruppen gegründet mit einigen tausend Mitgliedern – und sie wachsen weiter. Attraktiv ist das Ganze, weil es so einfach ist. Per Klick kann jeder Facebook-User der Gruppe beitreten – ohne Verpflichtungen und Kosten. Als Mitglied siehst du dann, was in deinem Netzwerk angeboten wird und kannst selbst unkompliziert eine Suche oder ein Angebot posten.

Facebook at its best

Sinn macht das allemal: Findet das eine oder andere einen neuen Besitzer, kann der Staubfänger noch mal zum Lieblingsstück werden und bekommt statt einem vorzeitigen Ende noch einen Platz im Wohnzimmer. Im besten Falle wird so nicht neuer Konsum angeregt, sondern die Lebensdauer und Nutzung von Dingen erhöht – und damit am Ende weniger Müll produziert. Einen ausführlichen Artikel zum Thema „Nutzen statt Besitzen“ bzw. KoKonsum haben wir kürzlich auf RESET veröffentlicht: Sharing ist Caring – liegt die Zukunft im kollektiven Konsum?

Die Idee dahinter ist so einfach wie genial. Und neben dem Teilen von Informationen vielleicht das Beste, was man aus dem sozialen Netzwerk rausholen kann.

Du willst beitreten? Dann informiere dich auf der Webseite fair-teiler.com oder direkt auf Facebook.

via blog.printzipia.de

MARKIERT MIT
Sharing is Caring – liegt die Zukunft im kollektiven Konsum?

Was haben Car-Sharing, Kleidertauschringe und Couchsurfing gemeinsam? Richtig, hier werden Dinge geteilt und gemeinschaftlich genutzt. Laut dem Time Magazin ist der geteilte Konsum eine der zehn großen Ideen, die die Welt verändern. Aber was genau steckt eigentlich hinter den Begriffen Sharing, geteilter Konsum oder auch Collaborative Consumption?

Meins ist Deins – Teilen macht glücklich!

Geteilte Autos, getauschte Kleider und Wohnungen, geliehene Werkzeuge - die Möglichkeiten des kollektiven Konsums sind vielfältig und werden von Millionen Menschen weltweit genutzt - Tendenz steigend. Hier findest du Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene.