Einmal um die Welt mit dem größten Solarboot aller Zeiten

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Bild: PlanetSolar

60.000 Kilometer übers Meer nur mit der Kraft der Sonne: Gehe auf die Reise mit dem größten bisher gebauten Solarboot der Welt. Projekt PlanetSolar - eine sehenswerte interaktive Dokumentation über Menschen mit Visionen, eine wissenschaftliche Expedition und eine Reflexion über die Zukunft unseres Planeten.

Autor Sarah-Indra Jungblut, 24.02.15

 

Alles begann mit dem Zusammentreffen von drei sehr besonderen Menschen: Raphaël Domjan, ein Schweizer Abenteurer, Immo Ströher, ein deutscher Unternehmer, sowie Gérard d’Aboville, ein französischer Seemann, früherer Solo-Ruderer. Ihre Idee: Eine Weltumrundung mit nur einer einzigen Energiequelle, der Sonnenstrahlung. Das Ziel: Zu beweisen, dass es möglich ist, mit einem Solarschiff eine derart lange Reise zu bewältigen. Und natürlich die Erlangung neuer Erkenntnisse in den Bereichen Wissenschaft und Technologie.

Auf der Karte war die Route klar: durch das Mittelmeer in Richtung Westen, Überquerung der Weltmeere und Rückkehr vom Osten her. Das Abenteuer begann schon vor der Reise, denn das Solarboot musste erstmal entwickelt werden. Doch es ist gelungen. Das Schiff ist mittlerweile längst wieder zurück, doch die Doku nimmt uns noch einmal mit auf die spannende Reise. Die Doku ist eine Produktion von ARTE future.

PlanetSolar, die Scroll-Dokumentation

MARKIERT MIT
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TATENDRANG: Mit Hilfe der Sonne überall keimfrei operieren

Weder Strom noch sauberes Wasser, das ist Realität in vielen Krankenstationen in Entwicklungsländern. Operationsbesteck bekommt man so natürlich niemals keimfrei. Die Folgen sind fatal. Drei junge Männer aus Kassel haben einen Rucksack entwickelt, der die Lösung sein könnte – und suchen für ihre Crowdfunding-Kampagne weitere Unterstützer. Wir sprachen mit Martin Reh, einem der Gründer.

Lastenbike fährt mit Sonnenenergie

Eigentlich eignet sich ein Fahrrad recht gut zum transportieren kleiner Gegenstände, so denkt man. Dennoch ist der Weg mit Einkäufen vom Supermarkt bis vor die Haustür ohne Auto oft eine kleine Herausforderung. In einen Fahrradkorb passt nicht allzu viel hinein und einen Kasten Bier trägt man sicherer zu zweit ganz ohne ein Fahrrad.