In den Ferien erneuerbare Energien entdecken?

Noch keine Pläne für die Sommerferien? Wie wär´s mit einer kleinen Entdeckungsreise der erneuerbaren Energiequellen in Deutschland? Zwischen den übllichen Reiseführern über den „Allgäu“, den „Schwarzwald“ und die „Deutsche Nordseeküste“ steht seit neustem auch der Reiseführer „Erneuerbare Energien“ im Buchhandel.

Autor*in Sarah-Indra Jungblut, 17.05.11

Noch keine Pläne für die Sommerferien? Wie wär´s mit einer kleinen Entdeckungsreise der erneuerbaren Energiequellen in Deutschland? Zwischen den übllichen Reiseführern über den „Allgäu“, den „Schwarzwald“ und die „Deutsche Nordseeküste“ steht seit neustem auch der Reiseführer „Erneuerbare Energien“ im Buchhandel. Doch anstatt Wanderwege, Burgruinen und Hotelanlagen werden in dem Reiseführer Energie-Erlebnispfade, Geothermiekraftwerke und Solarbootausflüge empfohlen.

Zusammengtragen wurden mehr als 160 Ziele in ganz Deutschland; sieben Tourenvorschläge führen auf den Spuren von Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie quer durch Deutschland. An der Mecklenburgischen Seenplatte treffen historische Architektur und moderne Solartechnik aufeinander, etwa auf dem Dach der alten Feldsteinkirche im Dörfchen Zernin. Im Bergischen Land bietet der Solinger Lichtturm experimentelle Kultur – beheizt wird er umweltverträglich mit Erdwärme. Und südlich von Hannover wurden Windenergieanlagen von internationalen Künstlern gestaltet.

Ansprechen soll das Buch nicht nur Technikfans, sondern gibt auch Tipps zu Kultur, Natur und Kulinarischem – immer mit dem Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz natürlich.

Der Baedeker-Reiseführer „Deutschland – Erneuerbare Energien entdecken“ hat 192 Seiten und ist ab sofort zum Preis von 14,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Mit dynamischen Stromtarifen Energie verbrauchen, wenn sie besonders günstig ist – und die Energiewende voranbringen

Wenn der Wind weht und die Sonne scheint, gibt es viel günstige und grüne Energie. Tibber und andere reichen diese mit ihren dynamischen Tarifen an Kund:innen weiter.

Karte zeigt Klimaveränderungen in Städten
Screenshot
Wie wird sich das Klima in meiner Stadt in 60 Jahren anfühlen?

Das Klima in Hamburg? Vergleichbar mit dem heutigen Castelraimondo, Italien: Mediterrane Wälder und Gestrüpp. Und Freiburg? Wie Istrien. Eine interaktive Karte zeigt das Klima an jedem Ort weltweit in 60 Jahren.

REEcover
Aus Elektroschrott statt Erz: „REEcover“ will seltene Erden endlich recycelbar machen

Weniger als 1 Prozent der seltenen Erden werden in der Schweiz aus dem Recycling von Elektroschrott gewonnen. Das Startup "REEcover" hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Rückgewinnung der Rohstoffe einfacher, wirtschaftlicher und nachhaltiger wird.

Sind wiederverwendbare High-Tech-Wasserflaschen die Lösung, die unsere Ozeane brauchen?

Die wiederverwendbare Hightech-Wasserflasche von Rebo sammelt Plastikmüll vom Strand – Schluck für Schluck. Aber hat der Konsum an wiederverwendbaren Flaschen tatsächliche positive Umwelteffekte?

Das AirBeam-Device in einer Hand.
HabitatMap
Portabler Luftqualität-Sensor: AirBeam misst Feinstaubbelastung – und teilt seine Werte per Open-Source

Atmen wir wirklich saubere Luft, wenn wir im eigenen Garten oder im Stadtpark sitzen? Das portable Messgerät AirBeam kann diese Frage beantworten – und dank Open-Source auch andere Menschen vor Feinstaub schützen.

Warum haben wir keinen Skyscanner für Züge?

Flüge über Plattformen zu buchen ist leicht. Für Bahnreisen gibt es keine vergleichbaren Möglichkeiten – würde aber deren Attraktivität steigern und die nachhaltige Fortbewegung voranbringen.

CLO Screenshot 3D Fashion Sample
Kezia Rice
Ist 3D-Sampling die Antwort auf das Abfallproblem der Mode?

3D-Sampling könnten den Abfall in der Lieferkette der Modebranche reduzieren und so die Emissionen der umweltbelastenden Branche verringern.

Symolbild: Nachhaltige Künstliche Intelligenz
Torge Peters
Wie wird der Energiefresser Künstliche Intelligenz nachhaltiger? Friederike Rohde (IÖW) im Interview

Unsere neue KI-Welt hat einen großen CO2-Fußabdruck. Mit erneuerbare Energien allein ist das Problem nicht gelöst, sagt Friederike Rohde. Gefragt sind weitere Maßnahmen.