Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

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Mit besserem - weil ressourcenschonender, umweltfreundlicher, sozialer - Konsum kommen wir nicht weiter. Andere Lösungen jenseits des Wachtsumsparadigmas sind gefragt. Wie z.B. die Wiederbelebung der Commons, sprich Gemeingüter. Das neue Buch “Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat” zeigt viele Wege zu neuen Lebens- und Wirtschaftsformen auf.

Autor Sarah-Indra Jungblut, 24.04.12

Mit besserem – weil ressourcenschonender, umweltfreundlicher, sozialer – Konsum kommen wir nicht weiter. Andere Lösungen jenseits des Wachtsumsparadigmas sind gefragt. Wie z.B. die Wiederbelebung der Commons, sprich Gemeingüter. Das neue Buch “Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat” zeigt viele Wege zu neuen Lebens- und Wirtschaftsformen auf.

Commons können nahezu alles sein  – und in vielen Bereichen hat sich diese Nutzungsform schon etabliert: geteilte Bilder unter CC-Lizenz und Open-Source-Software, aber auch Gemeinschaftsgärten, frei zugängliche Obstbäume oder lokal verwaltete Wälder sind Beispiele dafür. Doch es geht noch weiter! In dem voluminösen “Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat” kommen 90 Autoren aus aller Welt über eine Politik der Commons zu Wort. Das Buch ist im Transcript-Verlag erschienen, kostet in der Print-Variante 24,90 Euro. Konsequenterweise steht es auch online unter der CC-BY-SA-Lizenz als Download frei zugänglich.

In unserem Artikel Meins ist Deins – gemeinschaftlicher Konsum findest Du viele Tipps, wie Du Teil des kollektiven Austausches werden kannst.

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In drei Minuten: Was sind Commons?

Unser Leben basiert auf Ressourcen, die wir monopolisieren oder gemeinschaftlich nutzen können. Das kann die Natur, Bildung, städtischer Raum oder die digitale Welt sein. Und das ist, ganz kurz gesagt, die Idee der Commons, oder Gemeingüter.