Bergbau bedroht Orang-Utans – aktuelle Protestaktion!

Die Zahl der noch lebenden Orang-Utans ist sehr begrenzt - und dennoch müssen sie immer wieder unter den wirtschaftlichen Interessen einiger Firmen leiden. Rettet den Regenwald e.v. ruft deshalb aus aktuellem Anlass zu einer Online-Protestaktion auf, um die Tiere auf Borneo zu schützen.

Autor Frank Wichert, 23.07.12

Die Zahl der noch lebenden Orang-Utans ist sehr begrenzt – und dennoch müssen sie immer wieder unter den wirtschaftlichen Interessen einiger Firmen leiden. Rettet den Regenwald e.v. ruft deshalb aus aktuellem Anlass zu einer Online-Protestaktion auf, um die Tiere auf Borneo zu schützen.

Das indonesische oberste Gericht muss zwischen Kohle-Abbau und Orang-Utans abwägen. Grund ist das Bestreben des britischen Bergbau-Konzerns Churchill Mining. Dieses hat unter dem Kutai Nationalpark ein großes Steinkohle-Vorkommen entdeckt und will dort aktiv werden. Der Lebensraum von über 2000 Borneo Orang-Utans ist dadurch gefährdet.

Das Überleben der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen hängt unmittelbar von Schutzgebieten wie dem Kutai Nationalpark ab. Hier haben sie einen Rückzugsort gefunden, wo sie auf knapp 200.000 Hektar gemeinsam mit anderen gefährdeten Tierarten wie den Malaienbären und den Nebelpardern leben.

Doch das britische Unternehmen Churchill Mining ist nur an Kohle interessiert und nimmt dafür die Zerstörung des Naturparadieses billigend in Kauf. 2008 erhielt der Konzern die Genehmigung, über 25 Jahre Steinkohle aus dem Boden von Kutai zu fördern. Das Fördergebiet überlappt die Grenze zum Nationalpark und der geplante offene Tagebau hätte Auswirkungen bis tief in das Schutzgebiet hinein. (Quelle: Rettet den Regenwald e.V.)

Auf der Protestseite kann man sich dem Schreiben an Churchill Mining und die indonesische Regierung anschließen und den Schutz der Orang-Utans fordern. Über 30 000 Leute haben dies bereits getan und es können noch viel mehr werden.

Zudem zeigt Globometer auf seiner Website Statistiken über das Aussterben des Orang-Utans und anderen bedrohten Tierarten in Echtzeit an. Mach Dir selbst ein Bild davon!

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