Ärztliche Versorgung für Obdachlose

Ungefähr 20.000 Menschen sind in Deutschland obdachlos - alleine in Berlin ca. 2000. Doch wo kann sich jemand ohne festen Wohnsitz ärztlich versorgen lassen? Die ZEIT berichtet über die Ärztin Dr. Jenny De la Torre, die sich dieser Problematik angenommen hat.

Autor Frank Wichert, 27.08.10

Ungefähr 20.000 Menschen sind in Deutschland obdachlos – alleine in Berlin ca. 2000. Doch wo kann sich jemand ohne festen Wohnsitz ärztlich versorgen lassen? Die ZEIT berichtet über die Ärztin Dr. Jenny De la Torre, die sich dieser Problematik angenommen hat. An der Charité vermittelt sie den Studenten ihr Wissen als Gastdozent und bekam für ihr Handeln betreits das Bundesverdienstkreuz.

„Zu Jenny De la Torre kommen Menschen, die manchmal jahrelang keinen Arzt gesehen und monatelang nicht geduscht haben. Die gebürtige Peruanerin arbeitet als Obdachlosenärztin in Berlin. Zufällig ist sie da reingerutscht, und jetzt will sie nicht mehr damit aufhören.“

Im zugehörigen Gesundheitszentrum gibt es neben der kostenlosen ärztliche Behandlung unter anderem eine Suppenküche sowie Rechts- und Sozialberatung. Wer die Jenny-De-la-Torre-Stiftung unterstützen möchte, findet auf deren Seiten entsprechende Hinweise.