Abfall trennen

Es ist nicht immer ganz leicht zu entscheiden, wo denn jetzt welcher Abfall hinkommt. In die blaue, braune, gelbe, grüne oder dann doch in die schwarze Tonne? Klar ist, Abfalltrennung ist Ressourcen- und Klimaschutz. So wird bspw. zum Einschmelzen von Altglas oder zum Altpapierrecycling weitaus weniger Energie benötig als zur Herstellung von Glas oder Papier aus „neuen“ Rohstoffen.

Autor*in Rima Hanano, 08.02.08

Wer richtig trennt, der leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, sondern schont sogar seinen Geldbeutel. Die Entsorgung von Restmüll ist grundsätzlich am teuersten. Während man für die Entsorgung einer Produktverpackung beim Kauf eines Produktes bezahlt, wird einem die Entsorgung von Verpackungen natürlich noch einmal in Rechnung gestellt, wenn sie in der Restmülltonne landen (Die Entsorgung von einem Abfallbeutel Restmüll á 35 Liter kostet in Berlin im Durchschnitt 2 Euro). Und mal ehrlich: Möglichkeiten zum Mülltrennen hat jeder, Ausreden wie Platzmangel zählen nicht.

Einige Tipps zur richtigen Mülltrennung

Getrennt werden Papier, Glas, Leichtverpackungen, biogene Abfälle und Restmüll.

  • Papier: In die blauen Behälter für Papier gehören Papier, Pappe und Kartons. Nicht hinein gehören bspw. Tetra-Paks.
  • Glas: In die grünen Behälter für Altglas gehören Einwegflaschen oder Konservengläser. Sortiert wird nach Grünglas (hier hinein bitte auch Buntglas), Weißglas und manchmal auch Braunglas. Nicht hinein gehören bspw.: Glühbirnen, Keramik oder Porzellan, Glasgeschirr oder Fensterglas.
  • Leichtverpackungen: Alle Verpackungen, seien sie nun aus Kunststoff, Metall oder anderen Materialien (die nicht Glas oder Papier sind), gehören in die oftmals gelben Behälter. Verpackungen müssen nicht ausgespült werden.
  • Biogene Abfälle: In die Behälter für Bioabfälle gehören alle Abfälle, die biologisch abbaubar sind.
  • Restmüll: In die grauen oder schwarzen Behälter für den Restmüll gehört der nicht verwertbare Hausmüll wie Windeln, Glühbirnen, Asche, Keramik, Zigarettenkippen.

Nichts desto trotz zählt auf jeden Fall abfallbewusst und umweltbewusst Einzukaufen und damit unnötigen Verpackungsmüll vermeiden! Auch zeigen Recycling-Symbole zeigen nicht an, dass eine Verpackung wiederverwertet wird, sondern lediglich, dass sie wiederverwertet werden kann, wenn sie dem Recycling zugeführt wird.

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