Ab heute im TV: Arte setzt Schwerpunkt auf Umweltschutz

Ausnahmsweise kommt mal was Gutes im Fernsehen: Arte setzt anlässlich der französischen Woche der Nachhaltigkeit einen Schwerpunkt auf Umwelt- und Naturschutzthemen.

Autor Helge Peters, 06.04.11

Heute Abend geht es los mit Sendungen zu den Themen Artenschutz, Sonnenenergie und nachhaltige Urbanität. Auf der Website von Arte sprechen Ernst Ulrich von Weizsäcker, Jakob von Uexküll, Vandana Shiva und andere Experten darüber, wie wir die Hindernisse auf dem Weg in eine nachhaltige Welt überwinden können.

Hier das vollständige Programm des Schwerpunkts:

Das Geschäft mit dem Artenschutz (Mittwoch 06.04 um 20.15Uhr)

Die globale Umweltzerstörung ist seit Jahren beherrschendes Thema der Medien weltweit. Dabei werden die Zukunftsszenarien in immer düsteren Farben gemalt. Aber es gibt auch Vorstellungen und Modelle, wie Umwelt und Artenvielfalt zu schützen sind. Die Dokumentation zeigt unter anderem, wie sich die Ideen von Umweltschützern der ersten Stunde von Aktivisten der heutigen Zeit unterscheiden.

Mit der Sonne um die Welt (Freitag 08.04 um 21.45Uhr)

Die Nutzung von Sonnenenergie ist eine der großen Herausforderungen dieser Zeit. Vor zehn Jahren beschlossen die beiden Schweizer Bertrand Piccard und André Borschberg, der Welt gemeinsam zu beweisen, dass Photovoltaik auch zum Fliegen taugt. Sie entwickelten das Flugzeug „Solar Impulse“, mit dem es ihnen gelang, 24 Stunden lang nur mittels Sonnenenergie zu fliegen.

Die letzten Ihrer Art (täglich bis Freitag 08.04 um 19.30Uhr)

Stephen Fry, Komiker & Schauspieler, und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren.

Städte der Extreme (Samstag 09.04 um 13.10Uhr)

Die Städte La Paz, Bangkok und Jakutsk haben eines gemeinsam: Dort, wo sie sich befinden, herrschen extreme Lebensbedingungen. Ob Temperaturen von bis zu minus 70 Grad unter Null, heftigste Wirbelstürme oder extreme Höhenlagen – ihre Bewohner müssen es mit Umweltbedingungen aufnehmen, die teilweise im Grenzbereich dessen liegen, was der menschliche Organismus ertragen kann. Wie meistern die Menschen den Alltag unter solchen Konditionen? Und welche Erkenntnisse liefern diese Städte über den „Homo urbanus“?