Muscheln reinigen das Wasser - und sie können auch Mikroplastik aus Gewässern filtern. Wie effizient das ist, dem gehen Forschende nach.
Mikroplastik verbreitet sich rasant in unseren Ökosystemen. Doch es gibt Möglichkeiten, die teils mikroskopisch kleinen Teilchen zu stoppen, bevor sie über Wasserwege in die entlegensten Orte unseres Planeten vordringen. Ein erfolgsversprechendes "Verklumpungs"-Verfahren kommt von dem gemeinnützigen Startup Wasser 3.0.
Mikroskopisch kleine Plastikpartikel sind mittlerweile in nahezu allen Gewässern, in unseren Böden und sogar in der Luft, die wir atmen. Wo kommen sie her, was machen sie mit uns und vor allem: Was können wir dagegen tun?
Forscher des Königlichen Instituts für Technologie (KTH) haben ein Verfahren entwickelt, mit einem Halbleiter und Sonnenlicht kleine Plastikteilchen zu zersetzen.
Bei jeder Wäsche gelangen über gelöste Fasern Giftstoffe und mikroskopische Synthetikteilchen in den Wasserkreislauf. Ein per Crowdfunding realisierter Waschball des Rozalia Projects soll Abhilfe schaffen.
Umweltkiller Waschgang: Besonders bei synthetischer Kleidung lösen sich bei jedem Waschen kleinste Plastikpartikel aus der Kleidung und schwimmen ungehindert in den Wasserkreislauf. Der recyclebare Waschsack „Guppy Friend“ kann das verhindern.
Viele große Firmen haben freiwillig dem Verzicht von Mikroplastik in Kosmetik zugestimmt. Eine Untersuchung von Greenpeace zeigt aber: Viele Hersteller umgehen die Selbstverpflichtung und verwenden in ihren Produkten weiterhin die umweltschädlichen Kunstoffpartikel.
Vom Abfallprodukt zum 3D-Druckmaterial: Überschüssige Milch enthält Proteine, die zur Herstellung von biologisch abbaubarem Kunststoff verwendet werden können.
Möchtest du einen möglichst klimaneutralen Kleiderschrank? Dann ist die Wahl der richtigen Materialwahl entscheidend. RESET verrät, welche Stoffe tatsächlich umweltfreundlich sind und welche nur so tun!