Ist es schon Aktivismus, wenn Journalist:innen über Lösungen schreiben? Indra Jungblut (Redaktionsleitung RESET) im Gespräch mit Felix Austen (Perspective Daily) in Folge #11 von RESET Radio.
Sozialen Medien wird nachgesagt, gleichzeitig Aktivismus zu stärken als auch Fake News zu verbreiten. Hier fragen wir nach den Auswirkungen von Insta und Co. auf den Kampf gegen den Klimawandel.
Mithilfe von digitalen Tools decken Bürger*innen Umweltprobleme auf, erheben wichtige Daten und unterstützen Schutzmaßnahmen. In diesem Dossier gehen wir der Frage nach: Wie können Civic-Tech-Lösungen den Klimaschutz vorantreiben?
In Heidelberg und Worms navigiert die shaded.ors-App bereits durch den Schatten. Die Routing-Anwendung des HeiGIT ist aber auch auf weitere Städte übertragbar - und kann zu einem wichtigen Tool bei der Klimaanpassung werden.
Ein maßgeschneidertes Wetter- und Klimainformationssystem nutzt KI, um nepalesischen Landwirt:innen einen Vorsprung vor Extremwetter zu verschaffen.
Neue Sensoren vom Startup Aerosense werden wie ein Fitness-Tracker an Rotorblättern von Windrädern angebracht. Die Daten können Herstellern dabei helfen, weniger Material zu verwenden.
74 Prozent der Behauptungen über die Klimavorteile von KI seien unbewiesen, stellt der Report "The AI climate hoax" fest. Besonders problematisch: Kleine Anwendungen mit tatsächlichem Klimanutzen dienten dazu, große umweltschädliche Anwendungen zu rechtfertigen. Die Verfasser:innen fordern daher eine differenzierte Betrachtung.
Das Projekt TreeMon stattet Bäume mit Sensoren aus, um Schädlingsbefall, Wassermangel und mehr festzustellen. Der Clou: Statt aufwendiger und invasiver Technologie nutzt das Projekt Mikrofone, um den Bedürfnissen der Pflanzen zu lauschen.
Rechenzentren gefährden die Energiewende, verbrauchen kostbare Wasserressourcen und schaden der menschlichen Gesundheit. Können wir ihren Boom verlangsamen, bevor es zu spät ist?