Liefert die energieintensive Blockchain wirklich Lösungen für die Klimakrise? Oder wird sie am Ende mehr schaden als nützen?
Wie kann einfach und unkompliziert nachgewiesen werden, dass Produkte wie Getreide, Kaffee oder Kakao aus entwaldungsfreien Lieferketten stammen? Das Team des Fraunhofer IML hat eine Lösung entwickelt.
Von der Produktion über die Nutzung bis hin zur Entsorgung – die Lebenszyklusanalyse offenbart die Ökobilanz von Produkten und mögliche Stellschrauben. Die DIBIChain soll das erleichtern.
Die einzelnen Schritte von den Rohstoffen bis zum fertig genähten Kleidungsstück sind für Verbraucher*innen meist unübersichtlich. Eine neue Plattform will Transparenz in die Lieferketten bringen.
Das Berliner Startup Threadcounts verfolgt die Geschichte von Textilien - von der Farm über die Konsument*innen bis zum Recycling. Mit einer Blockchain wird ein Produktpass erstellt, aus dem hervorgeht, wie nachhaltig ein Kleidungsstück ist.
Das Joint Venture The Sun Protocol arbeitet an solaren Mini-Grids für Subsahara-Afrika. Die Blockchain in diesem System misst und belohnt die Nutzung von nachhaltiger Energie mit Tokens, die auch als Zahlungsmittel verwendet werden können.
Von DLTs wie der Blockchain versprechen sich viele, dass damit Lieferketten transparenter werden und so nur „korrekte“ Rohstoffe auf dem Markt landen. Doch leider ist das in Realität nicht ganz so einfach.
Blockchain hat ein großes Potenzial, nicht nur im Finanzsektor – zum Beispiel Bürokratien abbauen, Transparenz in Lieferketten bringen und Korruption bekämpfen.
Die Blockchain-Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und es gibt einige Herausforderungen zu bewältigen. Als sinnvolles Tool hat sie sich vielerorts dennoch schon bewiesen.