Brasilien nimmt die WTO beim Wort
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Brasilien will als Reaktion auf unfaire Handelsbedingungen eventuell Urheberrechtslockerungen durchsetzen. Zur Quelle
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Es ist ein Meilenstein für den Erhalt des Regenwaldes in Amazonien - das Sojamoratorium im brasilianischen Urwald wird um ein weiteres Jahr verlängert. Greenpeace stellt den Erfolg heute in der brasilianischen Hauptstadt vor. Das Moratorium besagt, dass keine Soja von neu gerodeten Urwaldflächen in Amazonien gehandelt werden darf. Zur Quelle
Brasilianisches Ethanol hat eine längere Tradition als Alternative zu Benzin, doch nun ertönt international laute Kritik, wonach der Biotreibstoff Steigerungen der Nahrungsmittelpreise und die Zerstörung des Regenwaldes verschärfe. Zur Quelle
Viele Brasilianer wehren sich gegen Besserwisser und Gutmenschen aus Industrieländern, die den Urwald vereinnahmen wollen. Zur Quelle
Er ist ein Multitalent, ein erfolgreicher Unternehmer und hat ein ausgeprägtes Umweltgewissen: Johan Eliasch, Chef des britischen Sportartikelherstellers Head sorgt sich um den brasilianischen Regenwald - so sehr, dass jetzt der Geheimdienst des Landes gegen ihn ermittelt. Zur Quelle
Brasiliens Medien blasen zur Kampagne gegen Staudammgegner. Kritiker kommen dabei nicht zu Wort. Zur Quelle
Die Regierung hält daran fest, den Riesenstaudamm Belo Monte zu bauen. Die Amazonas-Indianer wehren sich gegen die drohende Lebensraumzerstörung. Zur Quelle
Vor der brasilianischen Küste könnte das drittgrößte Ölvorkommen der Welt mit 33 Milliarden Barrel Rohöl lagern. „Wir sprechen hier über ein Vorkommen, das so groß wie die gesamten US-Reserven wäre“, sagte ein Analyst der Citigroup in New York. Die bestätigten US-Vorräte werden auf 21,8 Milliarden Barrel beziffert. Zur Quelle
Die Situation der rund 235 indianischen Völker Brasiliens ist verzweifelt: Landverlust, Gewalt, sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse, Drohungen und Mord prägten nach einer Bilanz des Indianer-Missionsrates der Brasilianischen Bischofskonferenz (CIMI) auch 2007 ihren Alltag. Zur Quelle
Die Pegel des Rio São Francisco sinken Rund 12 Millionen Menschen im Sertão, der Halbwüste im Nordosten Brasiliens, leben vom Rio São Francisco, der für Brasilien so etwas wie ein nationaler Mythos ist. An seinen Ufern trafen die Jesuiten auf die ersten Indios, auf ihm wurde von den Küsten aus das gigantische Hinterland erschlossen. Zur Quelle
Vor fast 50 Jahren wurde Contergan in Deutschland verboten, weil es Tausende Kindern zu Krüppel machte. In Brasilien gilt der gefährliche Wirkstoff Thalidomid dagegen noch immer als Wundermittel. Maria Leide, Lepra-Beauftragte am brasilianischen Gesundheitsministerium, erklärt, warum. Zur Quelle
Der illegale Holzeinschlag als lohnendes Geschäft: Der Wirtschaftszweig boomt, wer mit illegal gefälltem Tropenholz handelt, kommt ohne Strafen davon. Die meisten Verbraucher sind ahnungslos. Zur Quelle
Eine Dengue-Epidemie hat sich in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro in den vergangenen Tagen dramatisch ausgebreitet. Zuletzt seien mehr als 2000 neue Krankheitsfälle pro Tag registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden der Stadt am Zuckerhut mit. Zur Quelle
Trotz politischer Versprechen wird der Amazonasregenwald weiter abgeholzt. Um das zu ändern, muss der Schutz der Wälder finanziell vergütet werden, fordert Imme Scholz. Zur Quelle
Die brasilianische Regierung hat beim Schutz des Tropenwaldes am Amazonas versagt. Wie aus einem neuen, in Sao Paulo veröffentlichten Greenpeace-Bericht hervorgeht, wurde der von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva im März 2004 vorgestellte "Aktionsplan zum Kampf gegen die Entwaldung am Amazonas" zu fast 70 Prozent nicht umgesetzt... Zur Quelle
In den letzten 50 Jahren wurde bereits die Hälfte des Regenwalds auf unserer Erde kahlgeschlagen. Der Regenwald ist die grüne Lunge unseres Planeten. Heute kann die Erde nur noch mit einem Lungenflügel arbeiten – und wenn der Prozess der Zerstörung nochmals 50 Jahre so weiter läuft, haben wir noch weniger Chancen, gesunde Luft atmen zu können. Zur Quelle
Ein mäandernder Fluss bietet den einzigen Zugang zur "Cristalino Jungle Lodge" im Juruena-Nationalpark an der Nordgrenze von Mato Grosso. Naturschützer kämpfen gegen die Entwaldung - und setzen dabei auf sanften Tourismus. Zur Quelle
Brasiliens Präsident Lula rudert beim Regenwaldschutz zurück - trotz neuer Rekorde bei der Abholzung. Zur Quelle
Bauernaktivisten haben eine Anlage des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta im Nordosten Brasiliens gestürmt. Sie protestierten damit gegen Versuche mit gentechnisch verändertem Saatgut und gegen den Tod eines ihrer Kameraden bei einer ähnlichen Aktion im vergangenen Oktober, wie der Koordinator der Bauernbewegung Via Campesina sagte. Zur Quelle