Klimaschutz: Agrartreibstoffe weiter stark in der Kritik
Empfohlen von Amy,
Wenn herkömmliche Äcker der Biospritproduktion weichen müssen, dürfte dessen Umweltbilanz noch schlechter ausfallen, als ohnehin befürchtet. Zur Quelle
Wenn herkömmliche Äcker der Biospritproduktion weichen müssen, dürfte dessen Umweltbilanz noch schlechter ausfallen, als ohnehin befürchtet. Zur Quelle
Während reiche Wüstenstaaten Anbauflächen in Afrika pachten, sind dort Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Was an Flächen bleibt, dient oft der Spritgewinnung. Zur Quelle
Österreichische Agrar-Experten haben erhebliche Zweifel an der inzwischen üblichen negativen Bewertung von Biosprit angemeldet. Zur Quelle
Lebensmittel wachsen nicht im Kochtopf, sondern auf dem Acker. Aber weltweit liegen beinahe zwei Drittel der insgesamt 42 Millionen Quadratkilometer landwirtschaftlicher Nutzfläche brach – nur 15 Millionen werden tatsächlich genutzt. Zur Quelle
Benzin vom Acker ist nur ein Teilproblem der gegenwärtigen Hungerkatastrophen, das Hauptproblem ist der Klimawandel, sagt Franz Alt in einem Interview mit der Münchner "tz". Entwicklungsministerin Heide Wieczorek-Zeul sagt, die Explosion der Lebensmittelpreise ist bis zu 70 Prozent auf die zunehmende Produktion von Biosprit zurückzu führen. Ist der Klimaschutz schuld am Hunger? Zur Quelle
Herr Scheer, die Biosprit-Strategie der Bundesregierung ist gescheitert. Umweltminister Gabriel musste die geplante forcierte Einführung kippen. Keine Zukunft für Benzin vom Acker? Doch, natürlich. Aber nur mit dem richtigen Konzept. Die 2006 unter dem Druck von Finanzminister Steinbrück neu aufgelegte Strategie war ein schwerer Fehler. Seither wird nicht mehr primär der reine Biosprit gefördert, der an Tankstellen zu kaufen ist, sondern man mischt dem normalen Sprit Biodiesel und Bioethanol zu. Das muss zurück gedreht werden. Zur Quelle