"Viva Humanidad" Schulpartnerschaften mit Äthiopien
Empfohlen von Helfen macht Schule - Birabiro e.V.aus Berlin
Bildung hat eine Schlüsselrolle für nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft. Diese Aussage lässt sich sowohl in Bezug auf die Förderung von Schulbildung in Entwicklungsländern treffen, als auch auf das Engagement gegen fremdenfeindliche Einstellungen. Viva Humanidad hat es sich zur Aufgabe gemacht Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Äthiopien aufzubauen. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollen die Lernbedingungen an äthiopischen Schulen nachhaltig verbessert werden und zum anderen soll die interkulturelle Bildung der Schüler in beiden Ländern gefördert werden.
Mit dem Start von Viva humanidad an der Schule „Gymnasium am Burgwall“ in Treuenbrietzen (Brandenburg) konnte eine erste Schulpartnerschaft aufgebaut werden. Während eines Aktionstages wurden mit der „Aktion Tagwerk“ und einem Spendenlauf die Gelder für eine Hilfsaktion gesammelt und damit die Situation von 900 Schülern in Äthiopien verbessert. Gleichzeitig wurden 440 Schüler einer deutschen Schule in einen kulturellen Austausch mit äthiopischen Schülern involviert.
In einem neuen Schulpartnerschaftsprojekt geht es nun darum, eine der ärmsten Schulen in Äthiopien durch gemeinschaftliches Engagement zu verwandeln. Der Koyo-Schule in der Provinz Oromia fehlt es an allem: Licht, Klassenräume, sanitäre Anlagen, Bibliothek und Sportgeräte. Wir wollen diese Situation verbessern und als erstes eine Solarstrom-Anlage für die Beleuchtung der Schule finanzieren.
Ziel ist es nach und nach mehr Schulen und Unterstützer für die Bewegung zu gewinnen. Seit neusten gibt es eine Kooperation mit der Internetsuchmaschine www.afroo.org. Mit jeder Suchanfrage und jedem Amazon Buchkauf wird der Aufbau von Schulen in Äthiopien unterstützt.
Es ist unser Anliegen, die Strukturen im jeweiligen Land zu nutzen und Schüler und Lehrer in ihrer eigenen Kraft zu motivieren, um so Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit zu fördern. Wir wollen den Zweiflern und Pessimisten im eigenen Land beweisen, dass es möglich ist, mit konkreten Projekten Positives zu bewirken. Wer sich die Frage stellt, wie Menschen in dieser wirtschaftlichen Armut noch lächeln können, wird Einblicke in den kulturellen und sozialen Reichtum dieser Kulturen gewinnen. Entwicklungshilfe soll nicht länger eine einseitige Funktion haben, sondern wird von uns als „Partnerschaft für Entwicklung“ verstanden.
Kontakte an interessierten Schulen bitte weiterleiten! Mehr Infos bekommt ihr auf www.myspace.com/VivaHumanidad oder per Mail: birabiro@gmx.de