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Activism in Kambodscha: Tiny Toones - Breakdance statt Drogen

KK ist als kambodschanisches Flüchtlingskind in den USA aufgewachsen. In seiner Jugend in Los Angeles schloss er sich Gangs an. Dort lernte er Breakdance. Doch wie viele in seinem Umfeld wurde er straffällig und landete wegen Diebstahl im Gefängnis. 2002 wurde er von der amerikanischen Regierung deportiert und in seine alte unbekannte Heimat Kambodscha abgeschoben. Dort angekommen trifft er in den Slums der Hauptstadt Phnom Penh auf Straßenkinder. Viele der Kids sind verwaist, halten sich durch Klauen über Wasser und nehmen Drogen. Auf der Suche nach einer neuen Perspektive ruft KK die Tiny Toons ins Leben. Der Breakdancer holt die Kids von der Straße und bringt ihnen das Tanzen bei. Mit öffentlichen Auftritten will er den drei bis 18-Jährigen Selbstbewusstsein geben und vor Kriminalität und Kinderprostitution schützen. Neben dem täglichen Breakdance-Training steht Sexual- und Drogenaufklärung auf dem Stundenplan. Denn viele der Kinder sind mit dem Aids-Virus infiziert. Der 10-minütige Film zeigt KKs Einsatz und das Leben der Jugendlichen in Phnom Penh.

Kommentare

Eine wertvolle Plattform, die auch mal andere Seiten zeigt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß im Fernsehen jemals ein Bericht über eine Breakdancing-Szene junger Leute in Kambodia gezeigt werden würde. Für diese Thematik würde wohl kein Produzent Geld investieren. So ist es super, daß es das unabhängige GlobalEyes gibt. Weiter so!