Ist die Zukunft da? Tesla Motors Supercharger
Geschrieben von Christoph Claudius,
Tesla Motors Supercharger KonzeptIch muss ehrlich gestehen, dass mein Herz schneller geschlagen hat, als ich begriff, was Elon Musk, selber sichtlich aufgeregt, auf dem Pressetermin von Tesla Motors vorstellt. Offensichtlich in aller Heimlichkeit hat der E-Car Hersteller erste selbstversorgende Solar-Zapfsäulen in Kalifornien installiert.
Mit den 4 sogenannten Supercharger-Stationen soll ein Tesla-Fahrer bequem und sorgenfrei durch den sonnigen Bundesstaat fahren können. 3 Stunden fahren, 30 Minuten Pause und währenddessen aufladen. Die Rechnung hört sich realistisch an, unterscheidet sie sich doch auch gar nicht vom Fahrverhalten "herkömmlicher Autofahrer". Tatsächlich soll der Supercharger einen Tesla in 30 Minuten volltanken. Kostenlos und mit der Aussicht, dass sogar Strom übrig bleibt und in das landesweite Stromnetz eingespeist werden kann.
Das ist nicht nur schön für Besitzer eines der hochpreisigen Fahrzeuge, die den Service kostenlos nutzen (ein Supercharger wird bereits zu jedem Neuwagen mitgeliefert). Denn Tesla wird in den nächsten 2 Jahren die gesamten USA mit Supercharger Stationen überziehen, und damit ein landesweites, selbstversorgendes Ladesystem für E-Cars installieren. Und darauf folgend in Europa und Asien. Und tut damit etwas, was einem "Land", so progressiv es auch sein mag, so nicht möglich wäre. Oder mit einem Zeitfenster von ab jetzt in 50 Jahren. Soweit die Ankündigung.
Haben wir darauf gewartet? Bringt das den fälligen Paradigmenwechsel? Aufregend!