Unplugged - Musikevents nachhaltig gestalten?
Musiker haben oft einen Zugang zu vielen Menschen - seien es die Fans auf Konzerten oder in den Online- und CDstores, seien es Kollegen, Auftraggeber, Manager, Veranstalter... Hier ein Bewusstsein für den Umweltschutz zu fördern kann nicht schaden. In der Veranstaltungsindustrie werden Unmengen von Strom gebraucht, große Soundanlagen verbrauchen 20 kw aufwärts, das Licht verbraucht fast doppelt soviel. Festivalbesucher kümmern sich in der Regel nicht um Müllvermeidung. Die Produktion einer CD vergiftet 40 Liter Grundwasser. In Holland gibt es einen Club, dessen Dancefloor die "Tanzenergie" speichert und in den Strombedarf des Hauses einspeist. Bono und Bob Geldof setzen sich aktiv für Entwicklungshilfe, 2Raumwohnung setzen sich aktiv für die Aufklärung ihrer Fans in Sachen Klimawandel und nachhaltigen Konsum ein. Diese Popstars sind Vorbilder, da Sie ihre Prominenz als Multiplikator für humanitäre und umweltbezogene Themen nutzen. Wenn Depeche Mode, Rolling Stones, Madonna, Metallica und Grönemeyer sich morgen gezielt gegen Atomkraft und für Ökostrom positionieren würden - Millionen würden den Stromanbieter wechseln. Diese Gruppe richtet sich an alle, die mit der Musikindustrie zu tun haben, und möchte ein Forum zur Verfügung stellen, in dem wir Musiker Tipps und Anregungen sammeln und diskutieren können, wie wir mit unserer Musik die Welt noch besser machen können.